Episodenführer Asterix: Band I: Asterix, der Gallier

 Die Römer werden von den Galliern regelmäßig nach allen Regeln der Kunst verdroschen. Der Centurio Gaius Bonus erkennt, dass hinter der Kraft der Gallier ein Geheimnis stecken muss. Caligula Minus wird in einen Gallier verwandelt, um das Geheimnis zu ergründen.

Mit Band # 1 sind die Grundzüge der Serie klar erkennbar. Die Römer versuchen, nun wirklich und endlich ganz Gallien zu erobern und scheitern grandios. Viele Charaktere, die im weiteren Verlauf der Serie wichtig werden, kommen noch gar nicht vor oder sind noch nicht wirklich entfaltet. Goscinny und Uderzo konzentrieren sich auf Asterix, Obelix und Miraculix. Selbst so wichtige Charaktere wie Majestix oder gar Idefix finden nur am Rand Erwähnung. Selbst Obelix fungiert primär als Stichwortgeber für Asterix.
Natürlich darf auch der große Auftritt des Gegenspielers, Caesars, nicht fehlen.
Auch wenn Goscinny und Uderzo, der besonders bei Obelix und Troubadix seinen Strich noch finden wird, gewaltig zulegen werden, macht die Serie, die historische Begebenheiten wie die demütigende Kapitulation Vercingetorix mit der Fiktion der Serie verbindet, Spaß. Erstaunlich ist, wie es Uderzo gelingt, das Auge des Lesers über eine Seite zu führen. Das machen auch heute noch, also gut 50 Jahre nach Erscheinen von Band # 1, noch nicht viele Künstler besser.

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