Die Schlümpfe 2

 Der Erzfeind und Schlümpfe Hasser, Gargamel, ist ein Weltstar geworden. Mit seiner Show tritt er regelmäßig auf und ist mittlerweile in der Stadt der Liebe, also in Paris, gelandet. Seinen Plan, die Schlümpfe zu vernichten, hat er natürlich nicht aufgegeben. Ziel seines neusten Plans ist Schlumpfine, die er mit Hilfe seiner neu erschaffenen Lümmel entführen will, um ihr das Geheimnis der Schlumpfessenz zu entlocken.

Schlumpfine selbst wird an ihrem Geburtstag von Albträumen geplagt. Vater Schlumpf kann sie zwar beruhigen, aber ihre Selbstzweifel bleiben und werden noch größer, weil ihr niemand zum Geburtstag gratuliert. Sie ahnt nicht, dass die Schlümpfe eine Überra-schungsparty planen. Just in diesem Moment wird Schlumpfine von zicky, einem der Lümmel, entführt. Dies bleibt natürlich nicht unbemerkt. Vater Schlumpf will mit einem Team die Verfolgung aufnehmen, aber die Schlümpfe wären nicht die Schlümpfe, wenn alles nach Plan laufen würde. So begibt sich Vater Schlumpf zwangsläufig mit einem B Team auf die Verfolgungsjagd.

Die Handlung des Films basiert auf dem dritten Schlumpf Bad. Gargamel erschafft Schlumpfine, um bei den Schlümpfen Neid und Zwietracht zu säen. Dies misslingt, denn Schlumpfine wird schließlich eine von den Schlümpfen.

Teil 2 bringt das Team von Teil 1 wieder zusammen und das ist auch gut so. Das Set hat so gut harmonisiert, dass es dem Film nicht zuträglich wäre, wenn etwas geändert worden wäre. 

Natürlich darf man als Zuschauer keinen komplexen, tiefschürfenden Film erwarten. Dennoch zieht eine Botschaft als roter Faden durch den Film: Entscheidend ist nicht, wo Du herkommst, sondern wer Du sein willst.

Vor dieser Entscheidung steht Schlumpfine mehr als einmal und hieraus bezieht der Film seine Spannung. Wird es dem teuflischen Gargamel gelingen, Schlumpfine die geheime Formel der Schlumpf Essenz zu entlocken?

Der Film weist Themen wie Familie und Treue auf. Dies und die Charaktere setzt Raja Gosnell, der auch schon den ersten Teil inszenierte, gekonnt um. Dennoch hat mir im Gegensatz zum ersten Teil etwas gefehlt. Und dies war die Inszenierung der Schlümpfe, die in Teil 1 viel besser war. Klar, Hank Azaria ist und bleibt eine wunderbare Besetzung für Gargamel, aber ein bisschen weniger Gargamel und dafür mehr Schlümpfe hätten dem Film gut getan.

Gerade das Teamwork der Schlümpfe hat mir in Teil 1 so gut gefallen. Dies kommt hier eindeutig zu kurz. Es ist sogar eher so, dass die Schlümpfe etwas von ihrer Individualität aufgeben müssen, um Gargamel zu besiegen. In Teil 1 war es noch so, dass die individu-ellen Fähigkeiten der Schlümpfe zum Sieg über den fiesen Zauberer geführt haben. Dies war auch bestimmt viel eher im Sinne von Schlümpfe Erfinder Peyo, der mit Sicherheit mit dem Ende des Films nicht einverstanden wäre, weil er mit einem ehernen Grundsatz der Schlümpfe bricht.

Was dennoch bleibt, sind einige schöne 3D Effekte, so dass sich der Besuch einer 3D Vorstellung endlich mal wieder lohnt sowie der eine oder andere Gag wie z.B. eine Star Wars Anspielung.

Der Film beginnt mit dem Satz „Zeit, etwas Magie zu schlumpfen.“ Wenn das Wort „etwas“ betont wird, kann ich dies für Schlümpfe 2 gern unterschreiben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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