Kick Ass # 2

 Die Handlung des Films setzt nahtlos Teil 1 fort. Big Daddy ist tot und Hit Girl ist von Marcus, dem Kollegen ihres Vaters, aufgenommen worden.
Kick Ass hat sein Kostüm an den Nagel gehangen. Doch als immer mehr Helden seinem Beispiel folgen, fühlt er sich berufen und setzt seine Superheldenkarriere fort.

Doch schnell merkt er, dass er ohne Hit Girl nicht so gut klarkommt. Doch Marcus kann seiner Pflegetochter das Versprechen abringen, nicht mehr die Superheldin zu geben. Doch der Motherfucker will Rache für seinen von Kick Ass getöteten Vater. Kick Ass weiß, dass er Hit Girls Hilfe benötigt, aber sie fühlt sich an ihr Versprechen gebunden.

Allzu zart besaitete Gemüter werden und sollten diesen Film meiden. Die Altersfreigabe „18“ ist nicht völlig aus der Luft gegriffen, auch wenn die Gewaltszenen oft sarkastisch verpackt sind und sich auch tatsächlich in die Handlung einfügen.

Schließlich hat sich auch Jim Carey von dem Film distanziert, obwohl er als Colonel Stars & Stripes eine hervorragende Leistung abliefert.

Ansonsten: Ich weiß ja nicht und es geht mich auch nichts an, wie Jim Carey seine Verträge unterschreibt. Aber wenn ich für Kick Ass (oder auch für jeden anderen Film) unterschreibe, dann lese ich vorher das Drehbuch oder die Comicvorlage.
Des Weiteren merkt man dem Film leider die Veränderungen im Produktionsteam an. Die Dialoge sind nicht mehr ganz so witzig und auf den Punkt gebracht. Immerhin ist es Jeff Wadlow gelungen, aus den beiden Comicvorlagen Kick Ass 2 und Hit Girl ein solides Drehbuch zu machen. Doch befasst sich die Handlung des Films mehr mit dem inneren Zwist und der beginnenden Pubertät gepaart mit Sozialstress von Hit Girl als mit Kick Ass. Überhaupt liefert Chloë Grace Moretz eine solche grandiose und facettenreiche Vorstellung ab, dass sie Aaron Taylor-Johnson in jeder Szene beinahe nach Belieben an die Wand spielt und somit der eigentliche Star des Films ist. Sie allein ist dann auch der Eintritt wert.

   
Und was wäre ein Superheldenfilm ohne Schurken? Wie auch in Teil 1 gibt diesen Christopher Mintz-Plasse. Auch er hat genug Ausstrahlung in seiner Rolle, um den Schurken glaubhaft rüberzubringen, auch wenn er mit seiner Leistung nicht völlig an Teil 1 heranreicht.
Natürlich weist auch dieser Film zahlreiche Anspielungen auf das Superhelden Genre auf, die ich hier nicht verraten werde. Es macht viel zu viel Spaß, diese selbst zu entdecken.
Gerade in den USA wurde doch der eine oder andere Verriss über Kick Ass 2 geschrieben. Ich würde diese Verrisse eher als den Fluch der guten Tat von Teil 1 bezeichnen, d.h. die Ansprüche an Teil 2 waren hoch, vielleicht zu hoch. Der Besuch des Films lohnt sich in jedem Fall.

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