Sagenhaft Unnerwegs # 2

Raubritter, Edelmänner, Schurken, Raufbolde und schöne Frauen – das ist der Stoff, aus dem gute Geschichten gemacht sind. Diese erzählt Manuel Tiranno jeden Donnerstag in der FAZ unter dem Titel Sagenhaft Unnerwegs.

Im Frankfurter Societäts Verlag ist nunmehr der zweite Band dieser Geschichten erschienen. Die Geschichten ranken um die Stadt Frankfurt und wie es sich für Erzählungen um eine Stadt gehört, gibt es eine gesunde Mischung aus heiteren Stories, aber auch aus Scharmützeln und Kämpfen.
Natürlich wird jeder Frankfurter mit diesen Stories mehr anfangen können und sich vielleicht einen Touch mehr begeistern können, aber im Grunde dürfte jder Spaß daran haben, der gerne gut erzählte Stories lesen mag. Da ich selbst kein Frankfurter bin, denke ich, dass gut einschätzen zu können.
Tirannos Zeichnungen spiegeln hervorragend das Flair längst vergangener Epochen wider, die jedoch bis heute mal mehr, mal weniger deutlich nachhallen.
Wie wir das schon aus Teil 1 kennen und zu schätzen wissen, gibt es eine Rahmenhandlung, in der ein Großvater mit seiner Enkelin durch Frankfurt spazieren und an verschiedenen Orten und Stellen, zu denen der Großvater eine Episode erzählen kann, verharren,
Die Orte, an denen sich Großvater und Enkelin aufhalten, sind leicht zu erkennen, was unterstreicht, wie akribisch Manuel Tiranno für Sagenhaft Unnerwegs recherchiert und dafür bestimmt auch häufig selbst unterwegs ist, denn auch seine Sagen sind historisch recherchiert.
Sagenhaft Unnerwegs macht auch in der Fortsetzung mindestens so viel Spaß wie der erste Band.

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