R.I.P., Marc

Über das Comicforum erreichte mich folgender Post von ollih, den ich hier zitiere:

Liebe Comicfreunde,

am vorigen Mittwoch ist Marc Schnackers (hipgnosis) im Alter von nur 47 Jahren verstorben.
Sein Tod kam zu diesem Zeitpunkt völlig unerwartet.
Wir sind immer noch fassungslos und sehr traurig.
Unsere tiefste Anteilnahme gilt seiner Lebensgefährtin und seiner Familie.

Wir danken Dir von Herzen für Dein unermütliches Engagement, Deine Begeisterung für das Medium Comic, vor allem aber lieber Marc, für Deine Hilfsbereitschaft,
Loyalität, Humor und Freundschaft, die wir schon jetzt sehr vermissen.

Wenn sich auch die Dinge zwischen mir und Marc leider nicht positiv entwickelt hatten, bin auch ich traurig und erschüttert.

Ich werde Marc, der augenzwinkernd großen Wert darauf legte mit „c“ geschrieben zu werden, stets als jemanden in Erinnerung behalten, der aus einer Idee einen Verlag auf Vereinsbasis und damit ein Unikat in der Comiclandschaft erschuf, den FINIX, der ihn nun leider überleben und so zu seinem Vermächtnis wird. Lange Zeit war es sein Enthusiasmus, mit dem er oft andere ansteckte und so für seine Ideen begeisterte und der so den Verein, den er stets mehr als Verlag sah, schulterte. Schließlich gelang es ihm, die Last des Verlags, die er meines Wissens nie als solche empfand, auf mehr Schultern zu verteilen. Marc war ein Macher mit einem feinen Humor und großer Schlagfertigkeit, den auch seine Ecken und Kanten auszeichneten. Und vielleicht hat es für den FINIX und den Macher Marc genau diese Ecken und Kanten gebraucht, um eben aus der Idee den FINIX zu machen, der sich auf dem Markt längst etabliert hat. Klar, man konnte sich auch an ihm reiben, aber das spielt nun keine Rolle mehr. Vielmehr möchte ich die Gespräche mit ihm in meinem Büro in Erinnerung behalten, in denen er mir mit eben seinem Humor und Enthusiasmus Einblick in seine Gedanken rund um den FINIX und die deutsche Comiclandschaft gab.

Als ich letztes Jahr von seiner schweren Erkrankung erfuhr, hatte ich immer gehofft, dass er sich ins Leben zurückkämpft und  wir unsere Meinungsverschiedenheiten aus der Welt schaffen können. Zu meinem tiefsten Bedauern ist dies heute nicht mehr möglich.

Mein Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin, seiner Familie sowie seinen engsten Freunden. Wo immer Du nun auch bist, ruhe in Frieden, Marc.

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