Nova # 1

 Zu den Serien, die im Rahmen von Marvel NOW! einen Relaunch erfahren haben, ist Nova. Dabei wird im Laufe des vorliegenden Bandes aber immer wieder Bezug zum Vorläufer genommen, so dass man die Serie auch getrost Nova, the next Generation nennen könnte.

Natürlich funktioniert Nova als Serie besser, wenn die Guardians of Galaxy einen Gastauftritt haben. Wenn ich das weiß, weiß das ein Autor wie Jeph Loeb erst recht. Er sucht dann auch genau die Charaktere aus dem Guardians Cast aus, die es für den Plot auch braucht. Welche dies sind, möchte ich hier nicht verraten, weil mit ihrem Auftritt auch ein Twist der Story verbunden ist, der nicht nur grundlegend für ihren weiteren Verlauf ist, sondern auch überraschend gesetzt ist.

Als ich noch zu Williams Zeiten die ersten Fantastic Four Stories gelesen habe, hat mich ein Nebencharakter immer wieder fasziniert, Uatu, der Beobachter. Wir bekommen es hier mit dem sichtlich verjüngten Uatu zu tun, der auf der abgelegenen Seite des Mondes lebt und das Geschehen in unserem Sonnensystem beobachtet, aufzeichnet und kategorisiert. Eingreifen ist ihm strikt untersagt, aber darüber hat sich Uatu in der Vergangenheit immer wieder hinweggesetzt, was ihm als Charakter mehr Tiefe verliehen hat. Ich nehme an dieser Stelle mal vorweg, dass Loeb auf diesen Kniff eben nicht zurückgreift. Dass es ihm trotzdem gelingt, Uatu entsprechend in nur wenigen Panels zu präsentieren, ist nicht zuletzt, auf Ed McGuinness zurückzuführen. Der Schlüssel hierfür liegt wie so oft auch im wahren Leben in einem Lächeln.

Doch auch darüber hinaus weiß Nova mit einem spannenden und ansprechenden Plot zu begeistern. Nova sucht und jagt förmlich eine ultimative Waffe, die das ganze Universum bedrohen könnte. Dies mag zunächst nicht besonders originell klingen oder erscheinen. Doch dies ist nur das Vehikel. Es geht hier auch vielmehr um einen Jungen, der an seinem Vater zweifelt und immer mehr erkennen muss, dass die Fußstapfen, in die er tritt, doch größer sind als er sich selbst in seinen kühnsten Träume ausmalen konnte. Genau dies erzählt Loeb mit einen unglaublichen Intensität, die uns den Band förmlich verschlingen lässt. Unbedingt mehr davon..

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