isoundwords # 17: Die eine über die Frankfurter Buchmesse 2014

Als ich diese Kolumne schreibe, hält der Bahnstreik Deutschland weiter in seinem Bann. Mit Sicherheit gönne ich den Lokführern jeden Cent Lohnerhöhung. Allein das Vorgehen des Vorsitzenden der GDL empfinde ich als merkwürdig und bedient bei mir jedes Klischee eines Gewerkschafts-Funktionärs.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

Die Ankündigung der Buchmesse, dass das Comiczentrum eingestellt wird, stimmte mich nicht wirklich optimistisch. Dennoch bin ich im Rahmen der Chronistenpflicht zur Buchmesse gepilgert und war anschließend ratlos, verwundert und verärgert zugleich. Das war alles viel schlimmer und ärmer als ich es mir vorher ausgemalt habe.

Was waren das noch für Zeiten, als man bei aller Betriebsamkeit, die nun einmal solch eine Messe naturgemäß mit sich bringt bzw. ihr innewohnt, von Verlagsstand zu Verlagsstand pilgern und sich mit dem einen oder anderen Verlagsangehörigen unterhalten konnte. Man durfte zahlreiche Informationen mit nach Hause nehmen und konnte am Sonntag auf ein paar erfüllte Messetage zurückblicken. Dazu zählten natürlich auch die Sketche, die man ergattern durfte, das eine oder andere Schnäppchen, das man sich am Sonntag sichern konnte und selbstverständlich auch der Plausch mit dem einen oder anderen Gleichgesinnten oder sogar Künstler.

Was sich mir diesmal offenbarte, war schlichtweg ein Tiefpunkt, seitdem ich mir Comics als Hobby ausgeguckt habe. Immerhin habe ich noch einen deutlich geschrumpften Signierbereich vorgefunden, einen Sammelstand der Verlage neben ein paar wenigen Verlagsständen sowie eine Ausstellung, die wie ein Lückenfüller oder Platzhalter anmutet. Von dem lila Würfel unter der Decke der Halle 3.0 fühlte ich mich schlichtweg verhöhnt. Vorbei erscheinen die Zeiten eines Comic Café’s, (gut, war letztes Jahr schon nicht mehr vorhanden) einer omnipräsenten Berichterstattung durch die Splashpages, die auch irgendwie Atmosphäre geschaffen hat, der Verleihung des Sondermanns am Samstagnachmittag oder auch des Comic Frühstücks mit zahlreichen Themen rund ums Comic. Da war nichts… Bei dieser Präsentation kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass die Buchmesse das Thema „Comic“ aufgegeben hat. Dennoch soll nächstes Jahr auf der Buchmesse der Deutsche Comicpreis als Nachfolger des Sondermanns verliehen werden. Doch kann man sich entweder als Besucher oder auch als Preisträger über einen Preis freuen, der unter solchen Rahmenbedingungen verliehen wird. Ebenso fehlte das schon traditionelle Programmheftchen, das regelmäßig dem Zack Magazin beilag. Für dieses Heftchen fehlten mit Sicherheit nicht nur die Sponsoren, sondern auch schlichtweg die Inhalte, wenn man nicht auf jede Seite „Das Thema Comic fällt aus“ schreiben wollte. Und um Missverständnissen vorzubeugen, ich möchte keineswegs das Engagement von Fahr Sindram oder Joscha Sauer unerwähnt lassen oder gar ungeschätzt wissen. Beide sind Stars der deutschen Comicszene und müssen längst keinem mehr etwas beweisen. Ich habe die Breite an Künstlern schmerzlich vermisst.

Verlage wie Reprodukt und Avant waren ja schon längst zu den sog. jungen Verlagen in die Halle 4.2 abgewandert, weil sie sich im Comiczentrum unterrepräsentiert fühlten. Vielleicht hat man das Thema Graphic Novel im Comiczentrum unterschätzt und nicht ausreichend gewürdigt, so dass der Abgang dieser Verlage aus dem Comiczentrum eben diesen Umständen geschuldet war. Ich habe mit dem Begriff „Graphic Novel“ auch so meine Schwierigkeiten, wie ich ja hier schon bereits ausführlich erläutert habe, aber wenn es denn der Markt verlangt, kann man auch nicht ruhigen Gewissens davor die Augen verschließen. Bestimmt hätte man auch über andere Preismodelle für die Verlage nachdenken können, um das Ausdünnen des Comiczentrums präventiv zu verhindern. Ich verstehe, dass auch die Messe zusieht, dass sie ihren Schnitt macht, aber vielleicht hätte man hier auch mehr über Querfinanzierungsmodelle nachdenken können. Das wird natürlich immer schwieriger, wenn man dann noch die ungenutzten Ecken auch in anderen Bereichen der Messe sieht. Die Messe sollte hier schleunigst die Reißleine ziehen und sich für nächstes Jahr was einfallen lassen.

Panini hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass für sie die Buchmesse eine Arbeitsmesse darstellt. Dies haben die Paninis dadurch unterstrichen, dass sie sich im benachbarten Hotel Maritim eingemietet hatten, um dort ihre Geschäftstermine zu absolvieren. Tokyopop hat sich gänzlich und Splitter auf den Gemeinschaftsstand zurückgezogen. Wie ein Fanal mutet da schon Cross Cult am gewohnten Platz an. 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als vor ein paar Jahren wegen der zu Messezeiten horrenden Hotelkosten ein Umzug der Buchmesse von Frankfurt nach München im Raum stand. Der damalige hessische Ministerpräsident, Roland Koch, wischte dieses Gedanken Modell mit einem simplen „Was ist schon Weißwurst gegen Wissenschaft?“ weg. Das Problem mit den horrenden Hotelkosten hat man durch den Bau neuer Hotels und der damit verbundenen Erweiterung der Zimmerkapazitäten weitgehend in den Griff bekommen, aber warum bekomme ich jetzt gerade Appetit auf jene bayrische Köstlichkeit?

Die Frage, die sich mir zwangsläufig stellt, ist, ob ein Comicsalon in Erlangen und ein Comicfestival in München im jährlichen Wechsel ausreichen, um das Thema Comic zu präsentieren. Für die Fans mag dies ja auch ausreichend erscheinen, aber gerade der Brückenschlag zwischen Buch und Comic, den in dieser Form nur die Buchmesse bieten konnte, fehlt und kann sogar dem Comic künftig schaden.

Ich erinnere mich an ein Interview der Splashpages mit einer Verantwortlichen der Buchmesse. Auf Bernds Frage, ob denn eine Rückkehr des Comiczentrums denkbar sei, antwortete sie sinngemäß, dass die Buchmesse sich damit befassen muss, wie man mit dem Thema Comic künftig umgehen wird. Die Antwort auf diese Frage hat die Buchmesse zweifelsfrei noch nicht gefunden. Hierzu passt auch der Maulkorb, der Wolle Strycz verpasst wurde. Solch ein Maulkorb ist der Offenbarungseid, den sich die Buchmesse zum Thema Comic geleistet hat. Dennoch kann ich mir eine gewisse Spannung fürs nächste Jahr nicht verkneifen.  

Als Lesetipp empfehle ich heute Fables # 21. Die von Willingham geschriebene Serie will einfach nicht nachlassen.

 

Als Musikgruß gibt’s was von Taylor Swift, der Frau, die momentan alle Rekorde bricht. 

Die nächste isoundwords erscheint am 28.11.2014 und trägt den Titel „Die eine über Geschenketipps zu Weihnachten 2014“.

Das war für heute isoundwords.

5 Gedanken zu “isoundwords # 17: Die eine über die Frankfurter Buchmesse 2014

  1. Streikt nur die Bahn oder auch diese Kolumne? Diese hatte ich bereits zum letzten Freitag erhofft, bzw. aufgrund des Hinweises aus der letzten Kolumne erwartet. Wenn schon genaue VÖ-Daten bekannt gegeben werden, sollten diese vielleicht auch eingehalten werden. Allerdings hat das in letzter Zeit schon mehrfach nicht funktioniert – warum auch immer. Ich muss davon ausgehen, dass Sie ihre Verspätung als Bagatelle betrachten. Gab es bei der letzten Verspätung noch eine Begründung – ja sogar Entschuldigung, wird dieses Mal gar nicht auf die Verspätung von immerhin 1 Woche überhaupt nicht eingegangen. Ich bleibe gespannt auf den letzten Freitag dieses Monats.

    Zum Inhalt Ihrer Kolumne: Ja, es gab deutlich weniger Zeichner dieses Mal auf der Buchmesse, aber dennoch mehr, als nur die beiden von Ihnen genannten. Neben Joscha Sauer und Fahr Sindram konnte ich zumindest noch Namen, wie Christian Humberg, Andrea Bottlinger, Barbara Yelin, Katharina Greve, Tom, Michael Ziegelwagner, Erik Kriek, David Boller, Denis Metz, Petteri Tikkanen, Rudolph Perez, Andreas Eikenroth, Ralph Ruthe, Flix, Mawil und einige mehr auf der offiziellen Signierliste im Comicforum entdecken. Sie wollen also das Engagement der beiden genannten Künstler nicht ungeschätzt lassen, dafür das vom ganzen Rest? Ob man eine Breite an Künstlern vermissen sollte, wenn man den Großteil vergisst, ist mehr als streitbar …

    Sie sind der Ansicht: „Die Messe sollte hier schleunigst die Reißleine ziehen und sich für nächstes Jahr was einfallen lassen.“ Die Messe hat sich was einfallen lassen. Das hätten Sie in der Woche, die Sie sich zusätzlich zur Verfügung gestellt haben, sogar noch recherchieren können. Die Messe hat eigens eine Unterseite zum neuen Messekonzept geschaltet (http://www.buchmesse.de/de/fbm/NeuesMessekonzept/). Ob und wie sich das auf den Comic-Bereich auswirkt, bleibt natürlich abzuwarten … Erkennbar bleibt derzeitig nur, dass man Comics weiterhin in Halle 3.0 finden wird.

    • Vielen Dank für das kritische Feedback, Steffen.
      Zur Verspätung der Kolumne: Zurzeit bin ich beruflich „dank“ eines Projekts sehr eingespannt. Dieses Projekt wird erst nächsten Sommer abgeschlossen sein. Leider ist der zu leistende Aufwand für das Projekt schwer abschätzbar. Ich weiß lediglich mit Bestimmtheit, dass ich mich zumindest mittwochs auf Dienstreise und gar nicht im Büro befinde. In den letzten 14 Tagen war es herb, daher die Verspätung, die mich immer am meisten wurmt. Natürlich hätte ich darauf hinweisen können, aber ich bin davon ausgegangen, dass der aufmerksame Leser den Transfer hinkriegt.
      Nö, auch dem Rest ist man als Messebesucher zu Dank verpflichtet. Die von mir Genannten galten eher als exemplarisch. Und sorry, nein, hätte ich nicht mehr recherchieren können. Diese Kolumne war schon geschrieben, als ich sie dann „nur noch“ freigegeben hatte. Darüber hinaus setze ich doch mehr auf Inhaltliches als auf eine bloße Angabe, dass auch Comics weiterhin in der Halle 3.0 vorzufinden sind. Für Inhaltliches mag es im Moment noch etwas früh sein. Time will tell..

  2. Dass es immer etwas geben kann, was das pünktliche Erscheinen einer Kolumne verhindern kann, steht außer Frage, erst recht, wenn es sich um ein privates Blog handelt. Das ist auch nicht das, was ich kritisiere, sondern die offensichtliche Tatsache, dass Sie sich selbst ein Ziel stecken, welches Sie nicht erreichen. Dass Sie das wurmt, ist klar, aber vor allem macht Sie das auf Dauer unglaubwürdig, da das zum wiederholten Male passiert. Wenn der Aufwand für das Projekt, in dem Sie beruflich stecken, so schwer einzuschätzen ist, dass Sie gar nicht mit Sicherheit sagen können, wann die nächste Episode erscheint, könnte man sich diesen Hinweis am Ende jeder Kolumne für diese ungewisse Phase doch einfach sparen. Alles andere provoziert solche kritischen Kommentare, wie meinen, doch nur. Mit der entsprechenden Transparenz wird das jeder Leser verstehen. Die Transparenz hat in der aktuellen Kolumne, wie oben bereits erwähnt, nun sogar wieder ganz gefehlt. Stattdessen wird man von Ihnen als Leser in die Bringschuld einer Transferleistung gesetzt. Das ist ein seltsamer Umgang mit dem Leser Ihres Blogs, zumindest jedoch alles andere, als Leser-freundlich.

    Wenn die zwei genannten Künstler nur exemplarisch sind, verstehe ich diese Aussage nicht ganz: „Ich habe die Breite an Künstlern schmerzlich vermisst.“? Beachtet man die Tatsache, dass es das Comiczentrum nicht mehr gibt, war die Vielzahl der vertretenen Künstler zumindest noch vorzeigbar, vorausgesetzt natürlich, man beachtet diese auch. Ansonsten erweist sich solch eine Aussage dann doch als eher inhaltsleer.

    Dabei schreiben Sie selbst, dass Sie auf Inhaltliches setzen. Das ist leider nicht immer so, wie ich finde … Eine frühere Kolumne wurde mit folgender Information gestreckt: “Zum guten Schluss möchte ich noch in eigener Sache darauf hinweisen, dass ich mich mit einem Projekt befasse. Da das Ergebnis noch völlig offen ist, kann ich leider noch nicht mehr darüber berichten.” Das sind, wie ich finde, zwei Sätze OHNE jeglichen Inhalt … oder gelingt es Ihnen hier einen informativen Inhalt zu rekonstruieren? Wie wäre es, wenn Sie bei Ihrem Arbeitgeber heute schon einmal verkünden, dass Sie morgen eventuell krank sind, weil Sie überhaupt noch nicht wissen, ob sie sich heute Abend in der U- oder S-Bahn oder sonst wo anstecken?
    An anderer Stelle sind sie der überzeugten Ansicht: “Auch Catwoman ist durchaus lesenswert, während mir bei Supergirl das [der] langsame, aber doch kontinuierliche Handlungsaufbau gefällt.” Dieser Satz steht für sich in Ihrer Kolumne. Okay, bei Supergirl sagt Ihnen das Erzähltempo zu. Aber weswegen ist Catwoman jetzt eigentlich lesenswert? Hat das etwas miteinander zu tun? Im Übrigen sind das nur Beispiele von einigen mehr.

    Sie haben eine Kolumne zum Thema Buchmesse geschrieben, natürlich mit Schwerpunkt auf den Bereich Comic. In dieser Kolumne bringen Sie aber selbst die Forderung nach einer Neuausrichtung der Messe im Allgemeinen ins Spiel. Dass eine Umstrukturierung bereits während der Messe verkündet wurde, war Ihnen anscheinend nicht bekannt. Das hätte man allerdings in Erfahrung bringen können, wenn nicht gar müssen, wenn man das Thema schon anschneidet – egal wann die Kolumne geschrieben wurde. Schließlich ist Ihre Kolumne hier als Rückblick und teilweise als Ausblick aufgebaut. Deswegen ist eine gewisse Grundrecherche bei offiziellen Quellen (in dem Fall auf der Seite der Buchmesse) in einem Blog zu erwarten, das zwar unterhalten, aber sicherlich auch informieren will.

    Wie kommen Sie eigentlich auf Steffen?

  3. Es ist weniger eine Frage der Zielerreichung als eine unvorhersehbare und dazu noch extrem unterschiedliche Arbeitsauslastung im Projekt. Leider war dann noch die 2. Projektkraft abwesend, so dass ich noch ein wenig mehr zu tun hatte.
    Zu der „Breite der Künstler“:
    Das sind alles dolle Künstler, die Du aufgezählt hast. Was ich vornehmlich mit „Breite“ meine, ist das internationale Flair mit entsprechend unterschiedlichen Stilrichtungen, was für mich den Reiz der Buchmesse ausgemacht hat. Das habe ich schmerzlich vermisst und ja, das war leider auch so vorhersehbar. Wenn ich dann doch auf die Buchmesse gehe, gehe ich immer mit einem Funken Optimismus dahin, dass es dann doch nicht so schlimm kommt. Der Funke erlosch ziemlich rasch. Ich verstehe gut, dass man über solche Punkte durchaus unterschiedlicher Meinung sein kann. Mein Eindruck war so, wie ich ihn geschildert habe.
    Zu dem Teaser kann ich nur sagen, dass sich da die Katze in den Schwanz beißt. Sobald ich mich beruflich etwas freigestrampelt habe, geht das auch da weiter.
    Dass die Buchmesse in Nöten ist, ist und bleibt unübersehbar. Dass Handlungsbedarf besteht, unterliegt breitem Konsens, denke ich. Ich bin gespannt, wie sich das äußern wird. Eine bloße Ankündigung, dass Comics auch künftig in Halle 3.0 vorzufinden sind, ist aller Ehren wert. Nur bedarf es hier mehr. Fragen sind:
    Wie gewinne ich die Verlage zurück? (Will das die Messe überhaupt?)
    Falls der Wille da ist, wird die vg. Frage automatisch damit verknüpft sein, wie man dann die horrenden Preise gestaltet, so dass eben auch Kleinverlage wieder Appetit auf die Messe verspüren. Ich weiß, dass die Beantwortung dieser Fragen auch für die Messe eine Herausforderung sein wird. Das Thema wird also spannend bleiben. Ich weiß nicht, ob man seitens der Messe so weit denkt, aber das Ganze ist auch eine Frage der Positionierung. Wir haben München und Erlangen im jährlichen Wechsel 2 Events, die ausschließlich auf Comics ausgerichtet sind.
    Wir haben 2x pro Jahr die Messe in Köln, die als Tagesveranstaltung eine reine Verkaufsmesse darstellt.
    Wir haben die Comic Invasion in Berlin (16./17.05.15) als Event mit einem besonderen Flair, die auch besonders die Kleinverlage in den Vordergrund rückt.
    Die Comiciade in Aachen hat auch ein gutes Feedback bekommen. Ob es in 2015 weitergeht, ist wohl auch nicht völlig klar. Stand jetzt, gibt es wohl noch keinen Termin für 2015- schade.
    Die Comic Action innerhalb der Spiel genießt für mich auch einen Sonderstatus, da sie neben dem Klassenprimus Panini mit der Zeichnerallee über eine besondere „Perle“ verfügt. Zeitlich liegt sie schon immer nahe an der Buchmesse und steht so zwangsläufig in einer Art Konkurrenz. Ich weiß nicht, ob die Buchmesse diese zeitliche Konkurrenz auf dem Schirm hat, so dass auch diese Konstellation für mich eine Frage darstellt, die sich die Buchmesse beantworten muss. Ich bilde mir jetzt nicht ein, alle Fragen angerissen zu haben. Das könnte aber gut Thema für eine weitere Kolumne sein, wenn sich die Messe inhaltlich positioniert hat.
    Die Rezension zu Catwoman # 1 ist online. Falls es Dich interessiert, bist Du eingeladen zu lesen, was mich an dieser Serie zumindest zurzeit fasziniert.
    Wie ich auf „Steffen“ komme? Das ist relativ leicht zu beantworten. Man kann sich im INet natürlich viele Alias Namen zulegen. Was immer gleich bleiben wird, sind Schreibstil und Umgangsformen. Daher: auch für diesen kritischen Kommentar – vielen Dank. Steffen.

  4. Diesen Kommentar kann man als Ergänzung zur Kolumne sicherlich so stehen lassen. Insgesamt wertet er die eigentliche Kolumne sehr auf, das meine ich vollkommen aufrichtig. Die aufgebrachte Transparenz und die Erläuterung des Begriffs „Breite“ in Zusammenhang mit den Künstlern klären Missverständnisse auf, nur hätte ich mir das schon in der Kolumne selbst gewünscht, da es dann nicht zu solchen Missverständnissen gekommen wäre. Wie schon erwähnt, hatten Sie die Transparenz in einer früheren Ausgabe direkt mitgeliefert.

    Was die Buchmesse und ihr Verhältnis zum Thema Comic angeht, habe ich eine sehr ähnliche Sichtweise, wie Sie, dem kann ich nichts mehr hinzufügen.

    Ja, das war schon eine schöne Zugabe, dass gestern die Rezension zu Catwoman erschienen ist. Warum Sie die Serie für lesenswert halten, hat sich damit beantwortet, vielen Dank.

    Natürlich kann man sich im WWW Alias-Namen zulegen, das ist völlig normal. In jedem Forum gibt es User mit Foren-Nicknames, die nicht ihrem echten Namen entsprechen. Sie selbst nutzen in diesem Blog ein Pseudonym, abgesehen vom Impressum natürlich. Jeder, der sich ein Pseudonym zulegt, tut das aus einem mehr oder weniger bestimmten Grund. Da Sie selbst Umgangsformen ansprechen, gehört es zu diesen, das Pseudonym zu respektieren, solange in den Beiträgen eine gewisse Nettiquette beachtet wird, was meiner Meinung nach in meinen Kommentaren auch der Fall war.

    Jedenfalls finde ich hier nirgends einen Disclaimer, der Klarnamen in Ihrem Blog vorschreibt. Das Recht, ein Pseudonym zu nutzen, nehmen Sie sich gerne heraus, also gestehen Sie es bitte auch anderen zu.

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