sag was

sag was cover Auf den preisgekrönten und hier noch vorzustellenden Titel „held“ folgt „sag was“. Flix erzählt hierin die Story von Felix und Sophie, die anfangs Sympathie für sich empfinden, sich dann ineinander verlieben und schließlich am Alltag scheitern.

Doch damit ist es allein nicht getan. Die Antwort auf eine in die Brüche gegangene Freundschaft heißt neben „sich in die Arbeit stürzen“ vor allem Freundschaften finden und pflegen. Dabei findet Flix Leif, der sich im Laufe der Erzählung nicht als der Vollpfosten herausstellt, als den Flix zunächst in ihm sieht. Im Gegenteil, der scheinbar unselbstständige und zu eigenen Handlungen unfähige Leif gibt Felix Anregungen, die sein Leben entscheidend zum Positiven verändern. Ich glaube kaum, dass man an eine Freundschaft höhere Ansprüche stellen und ihr ein größeres Kompliment geben kann.

„Ganz nebenbei“ geht es noch darum, an der richtigen Stelle auch mal „nein“ sagen zu können.

Flix weiß, wie er Pointen und Wendungen setzen muss, um den Leser mitzunehmen. Sein Timing als Geschichtenerzähler hat er gegenüber „held“ weiter perfektioniert. Sein Zeichenstil mag schlicht erscheinen, aber bei genauem Betrachten ergänzt er den Plot trefflich. Insbesondere sind die Emotionen hervorzuheben, die Flix seinen Charakteren ins Gesicht zaubert.

Nach Lektüre dieses Bandes wird „mädchen“ zur Pflicht.

 

2 Gedanken zu “sag was

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