Spider-Man: In den Fängen des Octopus

SPIDER-MAN: IN DEN FÄNGEN DES OKTOPUS Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben All-New X-Men Special # 1, Indestructible Hulk Special 1 sowie Superior Spider-Man Team-Up Special # 1. Es handelt sich also um ein „Mini“ Crossover.

Und auch dieses Crossover steht unter dem Vorzeichen „Zeitreisen“, das zurzeit das Marvel NOW! Universum beherrscht. Noch einmal sehen wir also Doc Ock als Spider-Man, erleben die Original X-Men und Dr. Banner als Agent von SHIELD.

Das Crossover liest sich ungemein flüssig, so dass man als Leser das Gefühl hat, als sei es an einem Stück geschrieben. Das mag ja auch kein Wunder sein, denn alle 3 US-Ausgaben, die diesem Band zugrunde liegen, wurden von Mike Costa geschrieben. Dennoch ist es angenehm zu lesen, dass auch zwischen den Einzelausgaben keinerlei erzählerische Brüche festzustellen sind.

Doc Ock als Spider-Man ist sehr interessant zu lesen, weil er für die X-Men, die sich in einer für sie neuen Welt noch zurechtfinden müssen, fast schon die Rolle des Prof. X einnimmt. Mit dieser Einstellung wäre der gute, alte Doc Ock als Spider-Man wohl doch nicht an sich selbst gescheitert. Schließlich ruft er sich selbst immer wieder zur Ordnung, um nicht arrogant zu werden und abzuheben.

Costa arbeitet den Grund, warum Doc Ock eben nicht in sein typisches Verhaltensmuster abgleitet, sehr gut heraus. Zum einen ist es die Tatsache, dass er selbst als Doc Ock, der noch nicht von seiner Krankheit gezeichnet ist, angreift und er sich so in gewisser Hinsicht verantwortlich fühlt, zum anderen fühlt er sich ebenso gegenüber den jungen X-Men verantwortlich. Dies mag darauf zurückzuführen sein, dass Peter einen Teil seines Geistes auf Doc Ock übertragen konnte. Diese unterschwelligen Begleitumstände sind auch schließlich das, was den vorliegenden Band primär lesenswert macht. Die Story an sich passt sich eben wegen des Themas „Zeitreisen“ in die aktuellen Geschehnisse im Marvel NOW! Universum ein. Ob sie weitere Spuren hinterlässt, bleibt abzuwarten. Doch insbesondere diejenigen Leser, die den Run von Doc Ock als Spider-Man abrunden möchten, werden von dieser Ausgabe angesprochen. Das Artwork der einzelnen Ausgaben gestaltet sich wenig unterschiedlich, obwohl 3 verschiedene Künstler mit den Einzelausgaben betraut waren. Für mich hat Dialynas den wohl dynamischsten Strich.

 

 

 

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