isoundwords Spezial: Die eine über eine verpasste Gelegenheit?

 Eingangs möchte ich erwähnen, dass ich schon immer großer Loriot Fan war und es auch nach wie vor bin. Schon oft habe ich mit Herrn Müller-Lüdenscheidt und Herrn Dr. Klöbner gestritten, wer das Wasser nun ein- oder auslassen und ob das Quietscheentchen mitbaden darf oder nicht. Ich habe auch versucht, das Bild wieder gerade zu hängen, und es ist fast schon überflüssig zu erwähnen, dass ich mir Ödipussi und auch Pappa ante Portas jeweils gleich am Startwochenende im Kino angesehen habe.

Selbstverständlich habe ich mir gemeinsam mit Erwin Lottermann, äh Lindemann Gedanken gemacht, wie ich nun den Lottogewinn anlege. Der Große Preis ging für mich auch erst so richtig los, wenn das lang gezogene Thooooooooeeeeeeeeeeelke! durch das Studio hallte. Und ich muss wohl kaum noch erwähnen, dass eine Wum Figur inmitten von Superhelden und Schlümpfen meine Vitrine ziert. Sie sieht dem Titelbild dieses Beitrags sehr ähnlich.

Über die Facebook Seite von Stefan Pannor bin ich auf eine Biographie über Loriot von Rene Lehner aufmerksam geworden, die es nach jetzigem Stand wohl nicht ins Regal des Einzelhandels schaffen wird. Die Erbinnen Loriots wehren sich gegen das Buch. Als seinen Erbinnen steht ihnen das Recht zu und man braucht sich nicht wundern, wenn sie davon Gebrauch machen. Die Gründe hierfür sind nicht bekannt. Vielleicht will man Loriot und sein Erbe vor Trittbrettfahrern schützen. Rene Lehner hat die ersten 81 Seiten auf seiner Homepage veröffentlicht. Nach Lesen dieser 81 Seiten kann man es als Loriot Fan und auch als Comicleser nur bedauern, wenn das Werk nicht vollendet werden darf und in den Druck gelangt.

Ist doch klar, was es heute als Musikgruß gibt.

Das war für heute isoundwords!

 

4 Gedanken zu “isoundwords Spezial: Die eine über eine verpasste Gelegenheit?

  1. Es ist bemerkenswert, dass Sie eine verpasste Gelegenheit im Titel erwähnen. Warum? Ich denke, sie haben hier selbst eine Gelegenheit verpasst. „Die Gründe hierfür sind nicht bekannt.“, schreiben Sie, um im Anschluss ein wenig zu spekulieren. Dabei berichtete neben der Comicradioshow auch Lars von Törne auf tagesspiegel.de bereits am 31.01.2015 (!) von der Absage der Loriot-Erbinnen und zitierte dabei die Nachlassverwaltung:

    <> (Zitat von http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/streit-um-vicco-von-buelow-gezeichnete-loriot-biografie-gestoppt/11308124.html)

    Zugegeben, eine sicherlich nur schwammige Aussage, aber immerhin etwas mehr als „Die Gründe hierfür sind nicht bekannt.“. Von einer Spezial-Ausgabe Ihrer Kolumne sollte man neben einigen zitierfreudigen Anekdoten auch etwas mehr Recherche erwarten können, als den Bezug auf eine einzige Quelle. Schade, da zumindest mit Comicradishow und dreimalalles.info auch andere comicrelavante Portale auf den Artikel verlinkt haben.

  2. Leider wird in meinem Kommentar der zitierte Bereich ausgeblendet, vermutlich aufgrund von falschen Zeichen. Deswegen hier nochmal das Zitat:

    ‚ Die Nachlassverwalter begründen ihren Schritt auf Anfrage des Tagesspiegels mit folgenden Worten: „Selbstverständlich kann jeder über Loriot schreiben, was er möchte, solange er dabei dessen Urheber- und Persönlichkeitsrechte nicht verletzt“, teilt Peter Geyer von der Firma Loriot Design GmbH unter Bezug auf die Erben des Humoristen mit. Niemand habe eine der „vielen eilfertig geplanten Biografien unterbunden, jedoch mit gutem Recht sich auch nicht zur Einräumung besagter Rechte drängen lassen“. Ob, wann und unter welchen Voraussetzungen diese Rechte eingeräumt werden, „obliegt nach deutschen Gesetzen ausschließlich den Erben“. Diese hätten nach dem Tod Loriots beschlossen, prinzipiell keine Interviews zu geben. ‚

    (Zitat von http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/streit-um-vicco-von-buelow-gezeichnete-loriot-biografie-gestoppt/11308124.html)

    • In einem anderen Kommentar hatte ich bereits darum gebeten, die Nennung von Klarnamen zu vermeiden, zumal sie diesen lediglich mutmaßen:

      https://jjjameson65.wordpress.com/2014/11/07/isoundwords-17-die-eine-uber-die-frankfurter-buchmesse-2014/comment-page-1/#comment-71

      An dieser Stelle wiederhole ich mich, das weiß ich. Sie selbst nutzen in Ihrem Blog einen Nickname, bitte gestehen sie dieses Recht auch Kommentatoren zu. Es gibt Gründe, warum ich ein Pseudonym benutze, auf welche ich an dieser Stelle lieber gar nicht näher eingehen möchte, aber diese sollten Ihnen weitestgehend bekannt sein. Ich bitte Sie einfach, dies zu respektieren, da ich ansonsten das von Ihnen ausdrücklich gewünschte Feedback künftig unterlassen muss.

      Es sei denn, kritisches Feedback ist, anders als in einer der ersten Kolumnen gefordert, hier prinzipiell nicht erwünscht. Davon kann ich zumindest ausgehen, da sie meine Bitte in oben genanntem Kommentar keineswegs respektieren, indem Sie immer wieder provokativ einen Klarnamen nennen.

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