Asterix, Band V: Die goldene Sichel

Die goldene Sichel Beim Schneiden von Misteln zerbricht die goldene Sichel von Miraculix. Um beim Treffen der Druiden zu bestehen, braucht er dringend eine neue. Asterix und Obelix begeben sich in das ferne Lutetia, um eine solche Sichel zu kaufen. Dabei kommt es natürlich zu Raufereien und jeder Menge Ärger.

Was zunächst auffällt, ist, dass Asterix und Obelix hier erstmals detektivisch tätig werden, da sie eine Entführung aufklären und die Hintermänner enttarnen müssen.

Auch dieser Band steckt voller Anspielungen. Da sind natürlich Bauwerke, die die Landschaft Galliens zerstören. Wir finden auch eine Anspielung auf das 24 Stunden Rennen von Le Mans. Die römische Bürokratie bekommt genau so ihr Fett weg wie die Dekadenz der Römer, die sie ja als Weltmacht scheitern ließen. Nicht untypisch ist auch die Kollaboration einiger Galliern mit den Römern als Besatzungsmacht. Die berühmte Auto Route A 7 wird auch erwähnt – eine Autobahn, auf der auch heute hohes Verkehrsaufkommen herrscht und auf der man mit Rasern rechnen muss. Der Fremdenführer, den sie treffen, steht vor einem Gebäude, das an das Moulin Rouge erinnert.

Alles in allem ein typischer Asterix, der einfach nur Spaß macht und einmal mehr unter Beweis stellt, wie bahnbrechend diese Serie früher war und bis heute gültige Maßstäbe setzt.

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