Rocket Raccoon # 1: Der Letzte seiner Art

Rocket_Raccoon_1_Cover Nach dem bahnbrechenden Erfolg der Guardians of the Galaxy sowohl im Printmedium, als auch auf der Leinwand war es nur eine Frage der Zeit, bis uns Lesern auch Spin Offs serviert werden.  Den Anfang macht Rocket Raccoon, der schießwütige Waschbär, der als der letzte seiner Art gilt. doch ist er das wirklich? Schließlich häufen sich die Anzeichen, dass es mindestens einen weiteren genmanipulierten Waschbär gibt, der allerlei Verbrechen ausübt, für die Rocket zur Rechenschaft gezogen werden soll.

Wenn ich mir einen Titel wie Rocket Raccoon zu Gemüte führe, erwarte ich ein turbulentes Abenteuer mit viel rasanter Action. Genau dies und noch mehr liefert Skottie Young, den wir vornehmlich als Zeichner der Oz Comicadaptionen kennen, ab. Ergänzt wird der abenteuerliche Plot mit jeder Menge Anspielungen auf die Popkultur der Gegenwart. besonders gefreut habe ich mich über die Anspielungen auf Mork vom Ork, die man als Leser auch als Reminiszenz an Robin Williams verstehen mag, oder auch auf die Star Wars Anleihen.

Egal, ob Young die verschiedenen Charaktere darstellt oder auch Raumschiffe entwirft, ist es erstaunlich, welche Vielfalt er an den Tag legt. Dies ist nicht nur ein optischer Genuss, sondern trägt auch den Plot mit.

Wo Rocket ist, darf Groot natürlich nicht fehlen und nur Rocket scheint zu verstehen, was hinter „Ich bin Groot“ im jeweiligen Kontext steckt.

es liegt nahezu auf der Hand, dass sich Rocket mit seinen Sünden der Vergangenheit auseinandersetzen muss und die ihm fast zum Verhängnis werden. Dieser Ansatz ist zwar durchaus gelungen, aber entscheidend ist hier die Story hinter der Story. Vielmehr richtet Young also den Plot nach der Suche der Halfworld Chroniken aus, die so viel Licht in das Dunkel der Vergangenheit Rockets bringen könnten. Diese Suche wird uns auch weiterhin beschäftigen, wie auch die endgültige Antwort auf die Frage, ob Rocket wirklich der Letzte seiner Art ist. Nach einer eigentlich scheinbar eindeutigen Antwort lässt Young hierauf geschickt doch noch Zweifel aufkommen. Und dies sind mehr als genug Gründe Band # 2 entgegenzufiebern.

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