Spider-Man: Spider-Verse Sonderband # 1

SPIDER-MAN: SPIDER-VERSE SONDERBAND 1 Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die Miniserie Edge of Spider-Verse # 1-5 und damit den Prolog zum Event Spider-Verse. Dieses Event wird nun schon seit längerer Zeit mit viel Getöse angekündigt. Das erzeugt schon eine gewisse Spannung, aber auch ein wenig Skepsis, denn nicht jedes Event hält, was es verspricht.

Beim Lesen des Bandes fällt auf, dass es sich  um 5 Einzelkapitel handelt, die natürlich unter dem Serientitel, Edge of Spider-Verse, sowie natürlich unter dem roten Faden der aktuellen Storyline firmieren. Damit dies auch funktioniert hat Marvel 5 verschiedene Autoren mit der Konzeption der einzelnen Episoden beauftragt.

Das Ergebnis ist außergewöhnlich gut. Es ist keine sonderlich neue Erkenntnis, dass Hine seinen Spider-Man Noir im Griff hat und gut schreibt, aber er fügt ihm mit dem Opener durchaus auch eine neue Facette hinzu. Dies ist so gut gelungen, dass es nicht nur eine gute Einstimmung auf diesen Band und in der Folge auch auf das Event ist, sondern auch Lust macht, die Spider-Man Noir Bände mal wieder zu lesen. Ferner ist es natürlich ein gelungener Kniff bei der Erweiterung des Spider Universums auf einen Charakter zurückzugreifen, der den Lesern durchaus vertraut ist bzw. sein dürfte.

Spätestens ab Ausgabe # 2 wird klar, dass es Intention der Autoren war, möglichst viele Abweichungen aus dem Marvel NOW! Universum darzustellen. Dabei ist besonders die Gwen Stacy Variante als Spider-Woman so gut gelungen, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, dass dieser Charakter mit Abschluss des Spider-Verse Events „einfach so“ in der Versenkung verschwinden wird. Und genau diese Abweichungen bauen ja erst das Spider-Verse auf und gestalten es noch facettenreicher.

Weaver versteht es mit seiner Story, das persönliche Schicksal eines Helden mit der der Kaste der Spinnenkiller zu verbinden. Das erinnert sehr an die klassische Ausrichtung von Stan Lee’s Spider-Man aus den 60er Jahren, die in der Folge von den Autoren mal weniger, mal mehr intensiv fortgeschrieben und verfolgt wurde.

Einen sehr gewöhnungsbedürftigen Zugang liefert Gerard Way ab. Es ist eine Story für den zweiten Blick, die gerade wegen ihres Mix aus „Spider- und Iron Man“ Anteilen viel Potential in sich birgt.

Alles in allem ist der Band definitiv wegen seiner Vielfalt lesenswert. Dabei hat mich besonders das Artwork von Richard Isanove, Robbi Rodriguez und Dustin Weaver beeindruckt.

Appetit auf Spider-Verse habe ich nun endgültig und definitiv bekommen.

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