Superman Sonderband # 52

SUPERMAN SONDERBAND 52: DER PREIS DER ZUKUNFT Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Superman # 1-6.

Gleich zu Beginn wird klar, dass wir uns bei den New 52 befinden. Alte Zöpfe werden abgeschnitten. Hierfür steht symbolisch das altehrwürdige Gebäude des Daily Planet, das gleich zu Beginn abgerissen wird. Die Zeitung selbst geht in dem Konzern Galaxy Communications auf. Dennoch befinden wir uns auf einer späteren Zeitschiene als im Morrison Run.

Meine Güte, schon als Junge habe ich Superman gelesen. Auch wenn ich die Serie zwischenzeitlich für lange Zeit aus den Augen verloren haben, galt das Gebäude mit dem riesigen Globus für mich immer als eine Konstante der Serie. Doch den Fall des Symbols sollte man als Leser auch positiv sehen. Es zeigt, dass die Serie in der Gegenwart angekommen ist und heutzutage ist die Luft weltweit für Printmedien nun mal dünner geworden. Es verdeutlicht aber auch, dass es DC mit den New 52 durchaus ernst meint.

Pérez bringt in seinen Plot viele Charaktere ein. Entsprechend dialoglastig ist die Handlung ausgelegt. Leider kommen diese Dialoge nicht immer auf den Punkt. Erst gegen Ende des Bandes ändert sich dies. Dennoch  weckt die Handlung schnell Interesse, weil die Wesen, die Superman attackieren, geheimnisvoll sind. Dies liegt nicht nur an ihrer kryptonischen Sprache.

Die Auflösung um diese Wesen sowie ihre Verbindung zu Superman ist richtig gut konzipiert. Pérez lässt hierzu die eine oder andere Andeutung fallen. Manchmal geschieht dies in nur einem Panel, das auf den ersten Blick beiläufig erscheint. Erst hinterher wird die Bedeutung dieses Panels klar. Solche Konstellationen sind große Erzählkunst.

Etwas sprunghaft, fast schon rößlersprungartig, wird der Kampf zwischen Superman und Supergirl erzählt. Zunächst dominiert Superman, dann Supergirl, und Superman wird schwächer, um dann im nächsten Panel Supergirl fast zu töten. Daneben lebt der Plot auch von den Nebencharakteren, die sich mal mehr, mal weniger Sorgen um Clark, der zerstreut und nahezu verstört wirkt, sorgen. Auch dies wird nachvollziehbar aufgelöst.

Insgesamt ist der Band also durchaus gelungen. Mit den 1-2 Fragezeichen, die der Band aufweist, kann man dann doch gut leben.

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