Catwoman (Movie)

Movie poster that reads: "Halle Berry is Catwoman". In the foreground, Berry wears a leather suit and crouches on the edge of a tall building. Die Beliebtheit von Comic Verfilmungen sowie ihre Akzeptanz liegt nicht zuletzt in ihrer Qualität. Trendsetter waren nicht zuletzt gerade in der jüngeren Vergangenheit die beiden großen Verlage Marvel und DC. Es gibt zahlreiche Beispiele gelungener Verfilmungen beider Verlage.

Doch was haben sich die Macher von Catwoman gedacht?

Bereits im Vorfeld hatte ich ja den einen oder anderen Verriss gelesen und auch die gute, alte Mund zu Mund Propaganda ließ nichts Positives verlauten. Und ich muss eingestehen, dass keiner übertrieben hat. An diesem Film stimmt gar nichts. Die Story ist dünn, eindimensional und , vorhersehbar und schlichtweg langweilig. Vielleicht  sind die Macher des Films in die „Elektra Falle“ gegangen, denn auch hier gilt, dass gute Catwoman Stories vornehmlich in Batman zu lesen sind. Wirklich gute Catwoman  Stories in ihrer eigenen Serie hat es zuletzt im Rahmen der NEW 52 gegeben, aber da war dieser Film schon längst Geschichte.

Catwoman The Movie - catwoman-the-movie Wallpaper Dabei kann man für die Catwoman auf Halle Berry zurückgreifen, die als Oscar Gewinnerin natürlich eine profilierte und wirklich erstklassige Schauspielerin ist. Ihre zweifellos vorhandene Klasse blitzt regelmäßig dann auf, wenn sie die „Selina“ gibt, die hier aber Patience heißt. Warum eigentlich? Wollte man einen Kontrast zu Michelle Pfeiffer setzen? Als Catwoman übertreibt Berry furchtbar und nervt schon fast. Man mag ihr dabei zu Gute halten, dass sie bemüht ist, die Schwächen des Skripts zu überspielen.

Patience belauscht eines Abends zufällig ein Gespräch zwischen ihrer Chefin und einem Chefwissenschaftler. demnach birgt das neue Anti-Aging Produkt der Firma erhebliche gesundheitliche Risiken. Auf ihrer Flucht durch die Kanalisation wird Patience getötet, aber gleichzeitig durch eine ägyptische Katzengottheit wieder zum Leben erweckt. so wird Patience auch zu Catwoman, einem Charakter, der ihr alle Freiheiten gibt.

Bei Comicverfilmungen ist es nicht außergewöhnlich, dass gerade die Schurken als profilierte Charaktere punkten. Jack Nicholson als Joker, Danny de Vito als Pinguin, William Dafoe als Green Goblin und natürlich Heath Ledger ebenfalls als Joker haben hier Maßstäbe gesetzt.  Von der bereits erwähnten Michelle Pfeiffer als Catwoman wollen wir erst gar nicht reden.

Als bösartiger Eigentümer einer Firma für Beauty Produkte wirkt Lambert Wilson  nicht nur eindimensional, sondern auch fehlbesetzt. Sein Spiel wirkt routiniert und keineswegs inspiriert. Sharon Stone spielt ihn in jeder Szene gnadenlos an die Wand. Catwoman-movie-07.jpg

Ich denke, dass allein die Besetzung durch Halle Berry einen ordentlichen Teil des Budgets für diesen Film aufgefressen hat. Und natürlich ist der Druck groß, immer wieder prominente Schauspieler und Schauspielerinnen für die diversen Filmprojekte zu verpflichten. Doch dann sollte auch das Gesamtbudget und -paket stimmen, damit wir als Konsumenten des Films von solchen Verfilmungen verschont bleiben.

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