Die neuen X-Men # 22

DIE NEUEN X-MEN  22 Grundsätzlich ist es nicht mein Ding, mitten in einer Serie sowohl „lesetechnisch“, als auch „rezisionstechnisch“ einzusteigen. Doch manchmal erfordern gewisse Umstände eine Ausnahme der Regel. Für das vorliegende Heft ist es die Tatsache, dass hier die Vorgeschichte zu Axis, dem kommenden bzw. aktuellem Event Marvels, erzählt wird. Veröffentlicht werden in dieser Panini Ausgabe die US-Ausgaben All New X-Men # 33 sowie Magneto # 9.

Zur Ausgangslage (für diejenigen, die diese X-Men Serie bisher nicht kennen):

Im Zuge von A vs X wurden die ersten X-Men von Professor X in die Gegenwart geholt, um die aktuellen X-Men an ihre Werte und Ideale zu erinnern. In dieser Gegenwart sind die X-Men nunmehr gestrandet. Gleichzeitig wurden sie durch eine Mutantin unbeabsichtigt über den Globus verstreut.

Auffallend ist, dass die Story in diverse Parts aufgeteilt ist und die Atmosphäre dieser Episoden den Charakter der einzelnen X-Men spiegeln.

Iceman sorgt für die turbulente, witzige Episode; Biest für den wissenschaftlichen Touch; Angel und x-23 für den spannenden und nachdenklichen Teil und Jean Grey steht für eine gelungene Mischung in einem Crossover mit dem ultimativen Spider-Man. Hierbei ist auffallend, dass sie ihm in jeder Hinsicht überlegen ist und auch entsprechend reifer dargestellt wird.

Bendis tut in dieser Story das, was er nach wie vor kann. Er schreibt pointierte Dialoge und setzt einen raffinierten Cliffhanger. Um die Story noch besser beurteilen zu können, müsste ich die zurückliegenden Ausgaben lesen, wozu ich hoffentlich in absehbarer Zeit komme.

Der eigentliche Prolog zu Axis wird allerdings in der Zweitstory des Heftes erzählt. Und hier geht es auch ordentlich zur Sache. Magneto wird von Red Skull und seinen S-Men gefangengenommen. Sie wollen ihn physisch wie psychisch foltern. Es ist schon beklemmend, wie Cullen Bunn Magnetos Vergangenheit in einem KZ darstellt. Wir sehen ein Lager mit Barracken, vollkommen ausgehungerte und abgemagerte Menschen sowie Verbrennungsöfen. Damals wie heute scheitert Magneto, dabei, sich zu rächen. Die Rückblenden sind in einem deprimierenden grau-schwarz gehalten. War ich nach der Axis Ausgabe zum Gratis Comic Tag noch skeptisch, werde ich nun allmählich neugierig. Das Aufeinandertreffen zwischen Magneto und Red Skull ist aufgrund ihrer Herkunft und Vergangenheit so logisch, dass es mich wundert, dass dies noch nicht öfter ähnlich intensiv geschildert wurde. Auch diese Story lebt von einem gut gesetzten Cliffhanger.

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