Conan, der Zerstörer

 Königin Taramis bittet Conan um Hilfe und beauftragt ihn, Prinzessin Jehnna zum Schloß des Zauberers Toth-Amon zu begleiten. In seinem Eispalast sollen sie einen Diamanten beschaffen, den sie benötigen, um wiederum an ein Horn zu gelangen, mit dem Dagoth, ein Dämon, zum Leben erweckt werden soll. Im Gegenzug verspricht Taramis Conan, seine Valeria wieder zum Leben zu erwecken.

Conan ahnt nichts davon, dass ein Dämon zum Leben erweckt werden soll  – ebenso wenig ahnt er davon, dass er von Bombaata, einem Soldaten der Königin, hintergangen wird und dass Jehnna Dagoth geopfert werden soll. CONAN DER ZERSTÖRER Filmkritik

In den 80er Jahren war es wohl Tradition, dass die Sequels einfach nicht an ihre Vorgänger herankamen. Conan, der Zerstörer macht da leider keine Ausnahme. Er kommt mit seiner Atmosphäre einfach nicht an die Düsternis von Conan, der Barbar heran. Die Story wirkt flacher, obwohl der Plot auf mehrere Charaktere verteilt ist. Die Kampfszenen sind hölzern, wirken daher gestellt und insbesondere die Szene Arnies im Eispalast unterliegt auch einer gewissen unfreiwilligen Komik. Dennoch stellt Schwarzenegger mit seinem differenzierten Spiel und seiner vielfältigen Mimik seine Qualität als Charakterdarsteller unter Beweis…nicht.. Conan wirkt eindimensionaler als im ersten Teil. Conan - Der Barbar 0

Ich denke, es hätte ein höheres Budget bedurft, um einen besseren Film zu machen. Solch ein Film lebt doch auch von Effekten. Man kann sich als Betrachter des Films beispielsweise königlich amüsieren, dass egal, ob ein Eis- oder Steinpalast zerlegt wird, immer die gleichen Soundeffekte zu hören sind.

Seitens der Macher des Films war man sichtlich bemüht, mit dem zweiten Teil des Films ein breiteres Publikum zu erobern. Und gerade hier lag man falsch. Conan bedient als Barbaren Film mit Fantasy Elementen eine Nische und dabei sollte man es auch belassen und nicht künstlich versuchen, den Film aus der Nische herauszuholen. Solche Versuche scheitern in aller Regel grandios.

 Ich räume gern ein, dass ich den Film in besserer Erinnerung hatte, bevor ich ihn kürzlich herausgekramt und noch einmal angeschaut habe. Es gibt Filme, die zeitlos sind und mindestens ebenso viele, die von der Zeit überholt werden. Conan, der Zerstörer gehört zweifelsfrei zur zweiten Kategorie. Hieran ändern auch die Auftritte von 80er Ikone, Grace Jones, „Lakers Legende“ Wilt Chamberlain und dem leider viel zu früh verstorbenen Wrestler, Andrew the Giant, nichts. Immerhin funktioniert der Running Gag mit dem Dromedar, das auch in diesem Teil von Conan k.o. geschlagen wird.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s