Avengers # 26

AVENGERS 26 Mit dem vorliegenden Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Avengers # 38 sowie New Avengers # 27.

Wenn man derzeit die Avengers liest, muss man sich jedes Mal vor Augen halten, dass die Geschehnisse dort gut 6 Monate nach AXIS stattfinden. Ich weiß, dass ich mich hier wiederhole. Tue das aber an der Stelle bewusst, um auch neue Leser abzuholen. Mehr und mehr wird klar, dass AXIS nicht nur darauf abzielt, Veränderungen im Marvel NOW! Universum einzuführen, die wie ein ärgerlicher Schnupfen nach Beendigung des Events wieder verschwunden bzw. auskuriert sind.

Vielmehr wirken diese Veränderungen nach. Der Ton wirkt düster und Teile der X-Men scheinen nun wieder gegen die Rächer, die offenbar keine guten Absichten verfolgen , zu arbeiten.

Hickman kratzt gewaltig am Lack der Avengers. Gewöhnlich mag ich ja auch Stories, die uns Leser herausfordern und uns aus unserer Komfortzone herauslocken, aber das geht mir momentan zumindest noch etwas zu weit. Dies mag aber primär daran liegen, dass uns in Deutschland noch 1 Heft der Kernserie fehlt. Ich hoffe, dass sich da einiges klärt. Und wenn ich von einem noch ausstehenden Heft rede, heißt das automatisch, dass ich AXIS # 3 schon gelesen habe.  Ich kann aber nicht umher, dass dies ungeheuer neugierig macht. Man will als Leser nur allzu gern verstehen, wie sich die Ereignisse entwickeln werden.

Auch die New Avengers wirken noch düsterer als bisher und damit meine ich düster im Sinne von ausweglos.

Bei Thor gibt es eine Veränderung, bei der gewaltig geholpert wird. Mehr möchte ich nicht sagen. Der Spoiler wäre einfach zu unverschämt. Und nein, es ist nicht die Tatsache, die längst durch sämtliche Medien verbreitet wurde, dass Thor demnächst eine Frau sein wird. so weit sind wir hier noch nicht.

Immerhin deutet sich eine Zusammenarbeit zwischen Thor und Dr. Strange an, der die Illuminati zurzeit wohl allein repräsentiert.

alles in allem finden wir 2 Ausgaben vor, die den Lesern viel Geduld und Vertrauen abverlangen. Es ist fast so, als würde man in einer Stadt herausgelassen, die man zwar kennt, die aber völlig umgebaut wurde und gleichzeitig auch nicht den Weg kennt, auf dem man zu ihr hingeführt wurde. Das führt zwangsweise zu einer gewissen Unbehaglichkeit und ich denke, dass Hickman genau dieses Gefühl beim Leser hervorrufen will.

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