Superman # 8

Cover_Superman #8 (Vol.2 Panini Comics)Mit dem vorliegenden Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Action Comics # 6 sowie Supergirl # 8. Zeitreisen sind kompliziert. Das haben wir spätestens in Back To the Future verstanden. Zeitreisen in Superheldencomics verkomplizieren diese Angelegenheit eher noch um ein Vielfaches.

So muss sich Superman in der Vergangenheit an der Seite der Legion der Superhelden gegen die Anti-Superman-Armee beweisen. Bei der vorliegenden Story handelt es sich um einen typischen Morrison Plot. Zunächst tut er aber auch wirklich alles dafür, um seine Leser zu verwirren und Fragezeichen auf die Stirn zu zaubern. Dann versäumt er es jedoch auch nicht, den Plot schlüssig in der gebotenen Kürze aufzulösen. Auch diesmal fügt er Superman neue Aspekte hinzu. Dazu gehören seine ersten Flugstunden und seine neue Festung der Einsamkeit, die ich bisher in der Arktis verortet hatte. Hier findet Superman ein neuen Platz. Mal abwarten, ob es dabei bleibt oder ob er doch noch verlagert wird. Logisch und konsequent ist der neue Ort, aber mir hat die Arktis irgendwie auch gut gefallen.

Was zunächst bei Supergirl auffällt und was hier so stimmig ist, ist, dass die Story genau da weitergeht, wo sie in der letzten Ausgabe aufgehört hat. Gleichzeitig basiert die Story auf einem riesigen Missverständnis. Die Weltenvernichter sind abgezogen. also wird Supergirl für alles verantwortlich gemacht und von der Army gestellt. Dass sie dann von einem Menschen „gerettet“ wird, macht die Story erst so richtig gut. Die Autoren nutzen diesen Twist, um mit Siobhan einen richtig interessanten Nebencharakter einzuführen. Da sollte man sich auch nicht dadurch verunsichern lassen, dass sie als Irin natürlich Musikerin ist. Das scheinbare etwas dumme Klischee wird aufgelöst, denn ihre Stimme ist so etwas wie ihre Gabe, die sie auch Karas Sprache verstehen lässt. Es deutet dann auch für viel Liebe zum Detail hin, dass Siobhan Krypton zunächst als Kryptonien bezeichnet. Gerade dies sind die Momente, die die New 52 Supergirl Stories auszeichnen. So kommt es dann zu einem wirklich gelungen gesetzten Cliffhanger um einen neuen Gegner.

Pérez macht natürlich einen guten Job, aber dennoch hat mir Asrar bei Supergirl eine Spur besser gefallen.

Natürlich

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