Conan, der Barbar

Plakat zum Film: Conan, der Barbar Conan, der Barbar ist ohne Frage der Stoff, aus dem Kultfilme gemacht werden oder besser wurden. Immerhin stammt der Film bereits aus dem Jahr 1982 (Mann, Mann, Mann – wo ist nur die Zeit hin?). Arnolds erster Ausflug ins Filmgeschäft, der, wenn man Budget und kommerzielle Ziele des Films betrachtet, ernsterer Natur war, war Erfolg und Initialzündung für Schwarzeneggers Karriere zugleich.

Der Film selbst basiert lose auf den Comics von Kurt Busiek und Cary Nord.  So bekommen wir die komplette Origin von Conan, teils im Zeitraffer, teils in Dialogen erzählt. Nach rund einer Viertelstunde wissen wir nicht nur, woher Conan kommt, sondern auch, was seine Intentionen sind. Vorrangig erinnert der Plot aber an „Der Elefantenturm“ – ohne Frage, eine der besten Conan Stories.

Wir werden Zeugen, wie er als Kind beobachten muss, wie seine Mutter enthauptet wird. Gleichzeitig wird mit Thulsa Doom der Gegenspieler eingeführt, der von James Earl Jones gespeilt wird.

James Earl Jones, Conan - Der Barbar Jones spielt den bösen Priester nahezu gänzlich ohne Mimik, was ihn noch unheimlicher erscheinen lässt. Erst, als sich Conan an ihm rächt, zeigt er erstmals Emotionen. Thulsa Doom ist ein Charakter, den man eigentlich als Gegenspieler von Red Sonja kennt. Hier bekommt er eine neue Ausrichtung.

Heimlicher Star ist aber für mich Sandahl Bergman, die eindeutig die besten Fechtszenen hinlegt. Sandahl Bergman, Conan - Der Barbar

Da hat sich das intensive Fechttraining im Vorfeld der Dreharbeiten gelohnt. Leider sollte sich für sie keine Filmkarriere anschließen, so dass sie zum Musical zurückkehrte.

Arnold Schwarzenegger, Conan - Der Barbar Conan funktioniert als eine Art „Superheld“ in seiner Zeit bestens. Natürlich wird er wortkarg gehalten, was nicht zuletzt daran lag, dass sich die Amerikaner in den Kinosälen schlapp lachten, wenn Arnie mit seinem Grazer Dialekt parlierte. Doch auch das gehört zu Conan. Und wäre Arnie je der Terminator geworden, wenn Conan nicht so erfolgreich gewesen wäre?

Doch was wäre dieser Film ohne den Soundtrack von Basil Poledouris, der die Handlung nicht nur untermalt, sondern sie auch miterzählt.

Arnold Schwarzenegger, Conan - Der BarbarFilme wurden Anfang der 80er noch „handgemacht.  Man hat das Gefühl, dass das Blut noch fließt. Die Soundeffekte sind natürlich längst überholt, dafür „lebt“ die karge Landschaft, in der die Handlung spielt. Und wenn man einen Film dazu zählen möchte, dann fällt mir immer Conan ein. Dieser Film ist natürlich vorrangig Trash, aber auch zeitloser Kult, den ich mir jederzeit wieder einmal anschauen kann.

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