Star-Lord # 2: Rendezvous mit Hindernissen

STAR-LORD 2 Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Legendary Star-Lord # 5-8. Auch an diesem Band merkt man als Leser deutlich, welchen Stellenwert die Guardians of the Galaxy nicht zuletzt durch den Erfolg der Kinoverfilmung mittlerweile im Haus der Ideen genießen. So dürfen wir neben Rocket Raccoon auch mit Star-Lord ein zweites Spin-Off zu den Guardians lesen.

Der Band hat gleich mehrere Pfunde, mit denen er wuchern kann. Natürlich zeigt der Star-Lord, insbesondere in seiner Solo-Serie, nicht übersehbare Ähnlichkeiten mit Han Solo auf. Er ist das sympathische Großmaul, das auch mal auf selbiges fällt, aber dann doch wieder unbeschadet aufsteht. Doch auch andere popkulturelle Anspielungen findne hier Platz. So ist beispielsweise Bligh, der Assistent von Mr. Knife, optisch, aber auch charakterlich, an Riff Riff, dem zunächst linkisch wirkenden Buttler der Rocky Horror (Picture) Show, angelehnt.

Humphries setzt also nahtlos das fort, was er uns mit Band # präsentiert hat – lockere, flockige Unterhaltung mit kernigen Sprüchen und reichlich Action. Doch diesmal kommen auch die ruhigeren Momente nicht zu kurz. Diese finden wir vornehmlich gleich zu Anfang, wenn sich Peter und Kitty Pryde bei ihren virtuellen Dates fragen, ob sie wirklich füreinander bestimmt sind. Das ist in keinster Weise kitschig, sondern in jeder Hinsicht mit viel Situationskomik und Wortwitz erzählt. Etwas Anderes würde auch sowohl Plot, als auch Charakter gerade an der Stelle zerstören. die ganz ruhigen und nachdenklichen Momente hebt sich Humphries nämlich für die Erklärung auf, wie Peter Quill denn nun seine Beute anlegt bzw. für was er sie und sich einsetzt. Dies stellt zwar einen wesentlichen Twist in der Beziehung zwischen Kitty und Peter dar und ist natürlich auch wichtig für den Plot, aber ist wohl gerade deswegen sensibel in das Gesamtgefüge dieses Bandes eingefügt.

Für die Spannung stehen daneben die Momente mit der Slaughter Squad, die sich im Auftrag von Mr. Knife das Kopfgeld, das er auf Quill ausgesetzt hat, verdienen wollen. Endlich erfahren wir auch, wer sich hinter der Maske von Mr. Kinife verbirgt. Humphries folgt hier dem ehernen Gesetz des Marktes, dass eine maskierte Figur den Lesern bereits bekannt sein muss, damit der Plot insgesamt wie auch der Twist um die Preisgabe der Identität funktionieren.

Gleichzeitig bietet der vorliegende Band die Vorgeschichte zum Guardians of the Galaxy / X-Men Crossover Schwarzer Vortex.

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