Die neuen X-Men # 26

DIE NEUEN X-MEN 26 Mit diesem Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Guardians of the Galaxy & X-Men: The Black Vortex, Alpha 1, Guardians of the Galaxy # 24 sowie Legendary Star-Lord # 9. Das Heft schließt somit mehr oder weniger lose an den kürzlich veröffentlichten Band Star-Lord # 2 an. Bendis und Humphries gelingt mit ihrem Plot das, was nicht vielen Autoren im Rahmen eines Events vergönnt ist. Sie behalten nicht nur den Überblick über den Plot an sich, sondern auch über die zahlreichen Charaktere.

Und wie so oft handelt der Plot um Macht in Form einer ultimativen Waffe. Ja, das mag bekannt vorkommen. Gerade die X-Men Leser kennen die Phoenix-Macht, deren x-te Rückkehr ja das Ende des 616 Universums einläutete. Wir kennen Venom als eine Art ultimative Waffe oder glaubten sie zu kennen, bis Bendis sie in ein neues Licht rückte. Doch der Vortex ist etwas völlig Anderes. Es reduziert oder optimiert ein Wesen zu ihrer ursprünglichen Energie. Es scheint dann so, dass diese Vortex Wesen kaum noch kontrollierbar sind. Logisch sind die Diskussionen, die um den Vortex entbrennen. Soll man es vernichten oder doch versuchen, sich diese Waffe nutzbar zu machen?

Natürlich brauchen wir aber auch einen Schurken, der sich des Vortex bemächtigen will. Da haben wir Mr. Knife, der niemand Anderes ist als J’Son, der der Vater von Peter Quill ist und der es Peter zu verdanken hat, dass er als Regent des Planeten Spartax abgesetzt wurde. Klar, wenn man vom Thron eines Planeten vertrieben wurde, liegt es nahe, dass man sich nun selbst befördern und das Universum regieren will. Auch dieses Streben nach der absoluten Regentschaft ist ja so neu nicht. So kommt Thane, der Sohn des Thanos ins Spiel, der zumindest scheinbar J’Son hörig ist.

Bendis und Humphries konzentrieren sich in ihrer Erzählung nur auf ausgesuchte Charaktere, wovon auch der Leser profitiert, wobei die Guardians zumindest im Moment noch etwas präsenter erscheinen. Da die einzelnen Charaktere kurz vorgestellt werden, sollten auch Leser, die sich bei den X-Men oder den Guardians nicht so gut auskennen, klar kommen.

Selbstverständlich darf und muss man als Leser gespannt sein, wie Bendis und Humphries ihr Event fortsetzen und auch beenden werden. Immerhin wird uns dieses Crossover bei den X-Men noch bis zum Jahresende beschäftigen.

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