Superman Sonderband # 59: Smallville-Horror

SUPERMAN SONDERBAND 59 Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Action Comics # 36-40. Die Ereignisse des vorliegenden Bandes finden unmittelbar nach Doomed statt. Superman trägt also nach wie vor seinen Vollbart.  Und spätestens beim Lesen dieses Bandes merken wir schnell, dass Halloween praktisch vor der Tür steht.

Pak bedient sich bei der Story diverser Elemente aus bekannten Horror Szenarien. Der Nebel, der Smallville komplett umhüllt, erinnert natürlich an Fog – Nebel des Grauens. Auch das ein Dorf oder eine Kleinstadt mit seinen Bewohnern ein Geheimnis mit sich trägt, ist durchaus ein bekanntes Erzählmuster. Heutzutage darf in einer Horror Story auch der Faktor „Zombie“ nicht fehlen. Auch hiermit dient Pak. Insgesamt legt Pak also einen gekonnten Mix aus Horror und einer dunklen Fantasy Story vor und gibt ihr einen eigenen Anstrich, wobei Toyman als Kontrast eingesetzt den Fun-Faktor besetzt. Auch die Beziehung von Clark und Lana nimmt einen wesentlichen Teil des Plots ein. Ihre Beziehung ist sehr komplex. Einerseits ist sie an der gemeinsamen Trauer um die jeweiligen Eltern gewachsen , andererseits ist sie auch hiervon belastet, weil Lana teils bewusst, teils unbewusst Clark die Schuld am Tod ihrer Eltern gibt. Es ist dann auch nicht zufällig, dass die Auflösung des Plots auch mit der Aufarbeitung von Lanas Trauer und Emotionen verbunden ist. Gelungen ist auch das Team up zwischen Toyman, Stell und Superman, was für eine Solo Serie des Stählernen auch nicht alltäglich ist.

Superman sieht sich außerdem mit seinen Ängsten konfrontiert. Es ist aber nicht die Angst vor einem mächtigen Gegner im physischen Sinne, sondern vielmehr der Umgang mit dem Tod, insbesondere dem Tod der Eltern, aber auch die Konfrontation mit seinen Verlustängsten wird thematisiert.

Pak legt also eine insgesamt komplexe Story vor, die auch hoffentlich von der zahlenden Leserschaft entsprechend geschätzt wird.

Die „Bizarro Story“ ist nur mit einem richtig fetten Augenzwinkern zu verstehen. In der Bizarro World ist die Erde ein Würfel, während der Mond aus Käse besteht. In den USA diente die Story primär als Kick Off für die eigene Bizarro Serie. Ich denke, dass sie vor diesem Hintergrund am besten einzuordnen ist.

Sensationell ist das Artwork von Aaron Kuder. Sein Stil ist fast schon als expressionistisch zu bezeichnen. Besonders seine detailreiche Darstellung der Monster bringt uns dazu, länger auf diesen Panels zu verweilen.

Insgesamt kann ich den vorliegenden Band nur empfehlen.

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