Superman Sonderband # 54: H’El auf Erden, Teil 1

SUPERMAN SONDERBAND 54: H'EL AUF ERDEN 1 (VON 2) Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Superman # 13-15, Supergirl # 14-15 sowie Superboy # 14-15. Somit bricht Panini aus der bisherigen Veröffentlichungsweise der Titel ein wenig aus, da ja Supergirl regelmäßig als Zweitstory in der Heftchenserie Superman erscheint, während Superboy seine eigene Veröffentlichung als Trade erhalten hat. Doch das Crossover um H’El drängt diese Abweichung nahezu auf, um diese Story möglichst kompakt zu veröffentlichen. Mögliche „Crossmarketingeffekte“ sind wohl nicht das Primärziel, aber mit Sicherheit nicht unerwünscht.

Da hätten wir also das erste Crossover unter der Überschrift „New 52“ bei den „Super“ Titeln. Mit einem weiteren Überlebenden des Untergangs von Krypton eröffnen sich die Macher dieser Story natürlich zahlreiche Möglichkeiten. Gibt es noch mehr Überlebende? Ich hoffe das ausdrücklich nicht, weil man zwangsläufig etwas von der vorliegenden Story nimmt.

Diese ist ausgesprochen gut. Das liegt an ein paar Kniffs, die gar nicht sonderlich kompliziert sind, was wohl auch deren Geheimnis ist.

Mit H’El haben wir einen Schurken, der so gar kein Schurke der klassischen Art ist. Eigentlich will er nur Krypton zurückbringen und braucht dafür so viel Energie, dass halt unser Sonnensystem untergehen würde. Das ist natürlich kein schöner Zug, aber im Grunde will er nur seinen Heimatplaneten retten. Damit H’El als Schurke in einem Crossover funktioniert, darf es aber um nicht viel weniger gehen. Hinzu kommt, dass er übermächtig ist und mit Superman das eine oder andere Mal den Boden aufwischt.

Darüber hinaus bringt er Supergirl auf seine Seite. Auch dieser Trick ist simpel. Die Auswirkungen dieses Turns sind mir noch nicht klar und daher werde ich an dieser Stelle auch nicht weiter darauf eingehen. Vielleicht gibt es da ja einen weiteren Twist. Wir werden sehen.

Mit Superboy haben wir einen Superman Klon, der sowohl menschliche, als auch kryptonische DNA in sich trägt. Superman und Superboy kennen sich nicht bzw. nicht besonders gut, so dass sie zunächst erstmal so etwas wie eine Chemie zwischen ihnen herstellen müssen. Ihr erstes Treffen ist definitiv auch von Zurückhaltung und sogar Misstrauen geprägt. Ferner wird diese Serie von Tom DeFalco geschrieben, was mir bis dato nicht bekannt war und was zur Folge hat, dass ich mir die Serie wohl auch zulegen werde, wobei ich nun wieder beim bereits angesprochenen Crossmarketing angelangt bin.

Definitiv ist Band # 1 lesenswert und die Autoren lassen sich für die Fortsetzung eine Menge Optionen offen, wovon der Plot ebenso profitiert. Das Artwork ist durchgehend gut. Rocafort sprengt immer wieder die konventionellen Panelgrenzen, was sich teilweise auch die Zeichner der anderen Serien zu eigen machen.

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