Die neuen X-Men # 27 (Der Schwarze Vortex # 2 von 5)

DIE NEUEN X-MEN 27 Mit diesem Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben All-New-X-Men # 38, 39 sowie Guardians Team Up # 3.  Gleichzeitig handelt es sich um die Kapitel # 4-6 von „Der schwarze Vortex“. Und schon stellt sich die Frage: „Was ist eigentlich genau der schwarze Vortex und was kann er?“ Bendis hat sich in den Eröffnungskapiteln einige Mühe gegeben, den schwarzen Vortex als eine Art universelle Waffe zu definieren, die auf alle in seinem Umfeld gewalttätigen Einfluss ausübt. So haben sich die Viscardi einst selbst ausgerottet. So weit, so gut..Neben dieser doch noch recht wagen Definition bemüht sich, Bendis den schwarzen Vortex zu definieren, indem er ihn begrenzt. Die Begrenzung bezieht sich dabei weniger auf Macht als vielmehr auf das, was er an welcher Stelle bewirkt. Darüber hinaus ist er sichtlich bemüht, den riesigen Cast beisammenzuhalten und den Plot am Laufen zu halten. Dabei greift er auf ein gängiges Stilmittel zurück. Er bringt den Cast zusammen, lässt sie sich gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner vereinen und irgendwann werden wieder alle ihrer Wege gehen. Nebenbei schickt er sie getrennt auf Einzelmissionen, um den Cast etwas zu verteilen.

Natürlich kommt auch Bendis nicht um die eine oder andere überraschende Wendung herum, um die Spannung für uns hochzuhalten. Hierzu gehört der Auftritt von Ronan.

Das Artwork von Sorrentino soll uns die Illusion eines epischen Kampfes im Universum vermitteln. Größtenteils gelingt dies auch. Leider schießt Maiolo mit seiner Kolorierung das eine oder andere Male übers Ziel hinaus, was nicht untypisch für eine Kolorierung ist, die am Monitor erfolgt.

Die Guardians Team Up Story ist fast schon ein wenig Etikettenschwindel, denn es handelt sich primär um eine „Ronan Show“. Schade, dass die Guardians zumindest in dieser Ausgabe eigentlich nur schmückendes Beiwerk sind. Mit dieser Serie wollte man seitens Marvel bestimmt den Ruf des Marktes nach mehr Guardians Material erhören und befriedigen, aber zielt mit dieser Ausgabe knapp daneben.

Mayhew legt ein großartiges Artwork, so dass ich mich mal wieder frage, wieso man ihn so selten sieht.

Der schwarze Vortex bleibt also ein recht interessantes Crossover. Nachdem ihm nunmehr Bendis und Humphries Profil verliehen haben, dürfen sie nunmehr erzählerisch tiefer gehen.

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