Star Wars: Prinzessin Leia

STAR WARS SONDERBAND: PRINZESSIN LEIA STAR WARS SONDERBAND: PRINZESSIN LEIA HARDCOVER Mit dieser Ausgabe veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Star Wars: Prinzessin Leia # 1-5. Die Ereignisse knüpfen direkt an Star Wars IV: Eine neue Hoffnung an und zwar so direkt, dass die Schlussszene aus dem ersten Film der klassischen Trilogie direkt übernommen wird. Prinzessin Leia ringt um Anerkennung und hat es nicht leicht damit. Ihre Befreiung hat nicht nur viele Opfer gekostet, sondern auch mit Alderaan einen kompletten Planeten.

Hinzu kommt der allgegenwärtige Druck des Imperiums, der die Allianz immer wieder bröckeln lässt und es per se schwermacht, neue Allianzen zu schmieden. Mit der Kampfpilotin, Evaan, beschließt sie, gegen den Widerstand von Luke und den Generälen der Allianz die versprengten Alderaaner, die auf anderen Planeten leben, zu vereinen, um so das Überleben einer Kultur zu sichern.

Prinzessin Leia ist ein Charakter aus dem Star Wars Universum, mit dem ich lange Schwierigkeiten gehabt habe. für mich war sie immer zu sehr von Han Solo und Luke abhängig. Ich weiß nicht, ob es Mark Waid ähnlich erging, aber er sorgt gleich zu Beginn seiner Story dafür, dass sie keine Rolle spielen. Mit Evaan stellt er ihr wohl bewusst eine Frau an ihre Seite, die mit Leia trotz oder eher wegen ihrer adligen Herkunft ihre Probleme hat. Dabei wird aus einem Verhältnis zwischen einer Prinzessin und ihrer Leibwächterin im Laufe des Plots Freundinnen, auch wenn Evaan im Laufe des Fünfteilers das eine oder andere Male doch in den Hintergrund tritt.

Eine Stärke des Plots ist es, dass Leia nach der Vernichtung ihres Heimatplaneten ihre neue Bestimmung erst noch suchen und finden muss. So reagiert sie beispielsweise unsicher auf die Frage, ob sie mit „Hoheit“, „Senatorin“ oder „Leia“ angesprochen werden möchte. Erst im Laufe der fortschreitenden Handlung erkennt sie, dass auch sie Opfer bringen muss, um ihr versprengtes Volk zu einen.

Relativ schnell lässt sich erkennen, dass Waid seinen Plot auf einen Showdown ausgerichtet hat. Sicher, man mag sich fragen, wo hier das wirklich Innovative steckt. Doch ich denke, dass dies zumindest im Moment noch nicht Marvels Ansatz ist. Man setzt wohl bewusst auf „Nummer sicher“ und verbindet wohl auch deswegen die bisherigen Stories mit der weitaus beliebteren klassischen Trilogie. Für uns Leser hat das den Vorteil, dass wir uns relativ schnell in einer Art Komfortzone befinden.

Terry und Rachel Dodson liefern das gewohnt außergewöhnlich gute Artwork ab. Dabei stellt Dodson auch hier unter Beweis, dass er mehr kann als „nur“ gut aussehende Charaktere zeichnen.

Panini veröffentlicht neben dem Softcover (linke Abbildung) auch einen Hardcover Band (rechte Abbildung).

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