Batwoman # 6: Dunkle Welten

BATWOMAN 6 Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Batwoman # 32-40, Batwoman: Futures End # 1 sowie das Batwoman Annual # 2. Die Paninis legen also zum Abschluss dieser Serie noch einmal einen richtig fetten Band mit 11 US-Ausgaben vor. Marc „Fairest“ Andreyko legt zunächst viel Wert auf einen langsamen Handlungsaufbau und konzentriert sich dabei, Charaktere einzuführen und zu definieren.  Diese Entscheidung war völlig richtig, denn die Serie bzw. die Handlung profitiert hiervon.

Gleichzeitig verschafft er sich so Raum und Zeit, mit Nocturna und dem Night-Thief 2 neue Schurken einzuführen. Dabei füllt besonders die stets ein wenig undurchsichtige Nocturna die Rolle der Antagonistin passend aus.

Auch Kates Privatleben verläuft turbulent, denn sowohl Maggie Sawyer wie auch Kate müssen sich mit dem bzw. der jeweiligen Ex auseinandersetzen. Leider verläuft Kates Auseinandersetzung mit der Ex etwas im Sande. ich denke, da wäre mehr drin gewesen. allein der Kontrast eröffnet jedoch einen interessanten Blickwinkel auf Kate und Maggie.

Dagegen handelt Batwoman als Heldin straight und scheint sogar bemüht, dabei Spaß zu haben. Andreyko definiert so Batwoman als einzigartige Heldin. Im fortlauf der Serie legt Andreyko dann den Schwerpunkt mehr und mehr auf den Plot.

Futures End weicht vom Plot naturgegeben ab. 5 Jahre in der Zukunft ist Batwoman ein Vampir und trifft in einem Endkampf auf ihre Schwester. Dieser Plot ist als klassischer One Shot eindeutig auf das schockierende Ende ausgerichtet.

Der Plot erhält nochmals eine völlig neue Ausrichtung, als Ragman, Clayface und Etrigan. Batwoman als Teamplayer erscheint dann ungewöhnlich. Andreyko setzt hier darauf, dass er Alice und Batwoman finsterer als die Charaktere mit dämonischem Hintergrund.

Die Entwicklung der Beziehung zwischen Kate und Maggie war ja ursprünglich anders geplant. Folglich ist diese Wendung schwer nachzuvollziehen, obwohl Andreyko hier am Ende ein Hintertürchen offen lässt.

Doch ohne diesen Ansatz würde die hypnotische Abhängigkeit zwischen Nocturna und Batwoman nicht funktionieren.

Schade, dass diese Serie nun vorbei ist.  Batwoman war für mich immer die etwas andere Superheldinserie, auch wenn sie nach dem Wechsel des Kreativ Teams etwas geglättet wurde.

Kleine Anmerkung: Batwoman liegt komplett rezensiert auf meinem Blog vor.

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