Dédé # 1: Sind Sie tot, Madame?

Dédé 1 Detektiv Deschamps (kurz: Dédé) erhält beim Schachspiel einen merkwürdigen Anruf. Er soll einer alten Dame helfen, ihre Schulfreundin wiederzutreffen. Als er seine vermeintliche Auftraggeberin besuchen will, findet er jedoch nur eine Leiche vor. So trifft er auf 2 weitere alte Damen. Dédé fühlt sich veralbert und beschließt dennoch, der Sache auf den Grund zu gehen und dabei aber die Spielregeln zu verändern. Nach und nach lichten sich die Nebel und Dédé gerät einem Mörder auf die Spur.

Mit Dédé startet Erik nach Deae seine zweite Comic Serie, die im Hause Epsilon erscheint.

Dédé ist ein Detektiv, der sich aus vielen Teilen des Detektiv Genres zusammensetzt. Er ist weder schlank noch drahtig, besonders scharfsinnig oder verfügt über ein Labor mit allen Gimmicks der Neuzeit. Das macht ihn nicht nur menschlich, sondern auch sympathisch. Hierzu zählt auch seine nachvollziehbare Frustgrenze.

Der in sich geschlossene Plot ist mit leichter Hand gut durchdacht geschrieben und auch dank Eriks dynamischen Strichs und seiner teilweise überraschenden Perspektiven rein optisch mehr als nur gefällig.

Bei aller Ironie offenbart die Story mit ihrer makabren Auflösung auch ein Stück Gesellschaftskritik, die aber hinter die Ironie des Plots zurücktritt.

Wohltuend unterscheiden sich Story und Charaktere vom Krimi Einerlei, der vom TV in endlos scheinender Routine beinahe täglich präsentiert wird.

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