Die neuen X-Men # 28: Der Schwarze Vortex # 3 (von 5)

DIE NEUEN X-MEN 28 Mit diesem Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Guardians of the Galaxy # 25, Nova # 28 sowie Legendary Star-Lord # 10. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Bei dem vorliegenden Heft handelt es sich um eine X-Men Ausgabe ohne X-Men Ausgabe. Möglich macht dies das Guardians of the Galaxy / X-Men Cover Der Schwarze Vortex.Des Weiteren fällt sofort die Dicke des Heftes auf. Das liegt nicht nur daran, dass gleich 3 US-Ausgaben mit dieser Ausgabe veröffentlicht werden, sondern auch daran, dass die Guardians Story doppelten Umfang hat. Bendis nutzt gemeinsam mit Schiti diesen erweiterten Umfang recht geschickt. Natürlich gibt es jede Menge Actionsequenzen, die die Seiten füllen. Schiti zeichnet sie jedoch so detailliert, dass es einfach Spaß macht, sie zu betrachten. Hinzu kommt ein ziemlich starker Moment von Hank McCoy, der die eine oder andere Entscheidung, die er kurz- bzw. mittelfristig getroffen hat, bereut.

Inhaltlich sticht für mich die Nova Story hervor, weil in einer Superheldenstory, die natürlich fern jeder Realität ist, dennoch nachvollziehbar erzählt wird, wie ein Teenager eine übermächtige Waffe aufbewahren will und damit so überfordert ist, dass das Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Und wer von uns hat nicht schon einmal etwas unter dem Bett versteckt? Großartig!

Zeichnerisch gab es ein paar Fragezeichen auf der Stirn. Denn wenn sogar mir auffällt, dass anatomisch nicht alles stimmt, muss es schon gewaltig knirschen. Nova hat fast keinen Hals, Sam hingegen schon. Die Köpfe erinnern an „bobble-head Figuren“, von denen ich auch nicht wirklich ein Fan bin.

Auch bei der Star-Lord Ausgabe gibt es Dinge, die funktionieren und Ansätze, die weniger gut aufgehen.

Um das Positive zuerst zu nennen, gibt es ein paar wirklich witzige Team Up Momente zwischen den Guardians und den X-Men. Die Kussszene zwischen Star-Lord und Kitty Pryde hingegen wirkt gestelzt und könnte auch aus einem Kitsch Film stammen.

Der Plan von Mr. Knife wird nunmehr völlig enthüllt. Hierbei handelt es sich um keine sensationelle Enthüllung, aber der Plan passt ins Gesamtgefüge und somit darf man sich als Leser auch mal zufrieden geben. Dafür hätte ich mir gewünscht, dass der Konflikt zwischen Vater und Sohn pointierter herausgearbeitet worden wäre. Allerdings befinden wir uns erst zu Beginn der „2. Halbzeit“ des Crossovers, so dass hierfür noch ausreichend Zeit ist.

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