Avengers # 29

 Mit dem vorliegenden Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Avengers # 41, 42 sowie New Avengers # 30.

Allein das Cover von Bryan Hitch, das wir ja vor ca. 15 Jahren bei den Ultimativen bewundern durften, löst so etwas wie ein Versprechen beim Leser aus. Doch so viel sei gespoilert, ein Crossover zwischen Avengers und Ultimates bekommen wir in dieser Ausgabe (vielleicht noch) nicht präsentiert.

Stattdessen schwenkt Hickman in seinem Plot zwischen dem 616 und der sog. 1610 erde hin und her. Man muss hier als Leser schon gehörig aufpassen, um nicht abgehängt zu werden. So manche Wiederholung oder Schleife, die Hickman einbaut, erscheint überflüssig und fast schon ärgerlich. man könnte sogar fast den Verdacht hegen, dass sich Hickman Zeit bzw. Seiten erkauft, um auf die große Eingebung zu warten, wie er seinen Plot weitererzählt. doch weit gefehlt! Hickman holt so den Leser immer wieder ab und zeigt auf, mit welchen Charakteren aus welchem Universum er sich gerade beschäftigt. Das ist am Ende des Tages auch gut so, weil wir sonst Gefahr laufen würden, den Überblick zu verlieren. und es ist auch so schon schwierig genug, selbigen zu behalten. Spätestens mit der zweiten Ausgabe der Avengers dürfte nun auch wirklich jedem klar werden, dass wir uns längst  auf der Zielgraden zu Secret Wars befinden. Nunmehr nähern sich auch die Shi’Ar der Erde und wollen unsere kleine blaue Murmel vernichten, weil sie glauben, so das Universum zu retten. Das eröffnet natürlich eine völlig neue Wendung und jedem sollte nunmehr klar sein: „Time runs out!“

Die New Avengers Story schafft so etwas wie die fehlende Verbindung oder das eine Puzzle Teil, das man vergeblich seit Stunden sucht und doch vor der Nase lag. Hickman lässt Pym zurückkehren, der die Ereignisse um die Inkursionen beobachtet und entschlüsselt hat. Er kennt die Hintergründe und diese sind nachvollziehbar geschildert. Der große Nachteil ist, dass das Crossover um die Builder nunmehr absolut nachrangig erscheint, weil das, was Hickman eigentlich erzählen wollte, nunmehr geliefert wird.

Trotzdem kann ich eine gewisse Spannung nicht leugnen.

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