Iron Man (Movie)

Ironmanposter.JPG Iron Man war ein Marvel Charakter, der in den Comics in der Post Civil War Ära ein wenig vor sich hindümpelte und in der Versenkung zu verschwinden drohte.

Doch dann knallte dieser Film über die Leinwände der Kinosäle dieses Planeten. Und dieser Film sollte all das verändern.

In Afghanistan gerät der Playboy und Milliardär Tony Stark, der sein Geschäft mit Waffenexporten macht, bei einem Truppenbesuch in Gefangenschaft. Um sich zu retten, baut er eben nicht die von seinen Geiselnehmern geforderte Bombe, sondern eine eiserne Rüstung, mit deren Hilfe er sich befreien kann. Von da an will er als Iron Man für Recht und Gerechtigkeit sorgen.

Wenn mich jemand nach einem Einstieg in Superheldenverfilmungen fragen würde, würde ich ihm ohne Zögern diesen Film empfehlen. Glaubhafte Charaktere, die nachvollziehbar handeln, sowie mit Obadiah Stane ein Bösewicht, der aus den eigenen Reihen kommt und schlichtweg auf Geld aus ist.

Wer immer die Idee hatte, aus Tony Stark für den Film einen solchen Zyniker zu machen, sollte geadelt werden. Der Humor beißt und greift die Lachmuskeln direkt an. Um dies für die Leinwand zu realisieren, bedarf es natürlich eines guten Schauspielers. Robert Downey, jr. hat sich diese Rolle schon direkt mit der ersten Szene zu eigen gemacht und sie bis heute perfektioniert.

Jeff Bridges gibt den Schurken. Gleich zu Beginn wirkt er auch entsprechend unsympathisch. Weder das Drehbuch noch Jeff Bridges selbst geben sich sonderlich viel Mühe, dies zu verbergen. Doch darum geht es eigentlich auch nicht. Marvel zeigt, was mit einer Superheldenverfilmung möglich ist und geht über die bisher bekannten Grenzen hinaus. Iron Man : Bild Gwyneth Paltrow, Jon Favreau Hierzu gehört auch eine emanzipierte Pepper Potts, deren Part von Gwyneth Paltrow übernommen wird. Natürlich sorgt sie auch für den nötigen Sex Appeal, aber die Rolle geht viel weiter. Darüber hinaus sorgen sie und Robert Downey, jr. in der Szene, als sie sein künstliches Herz austauscht, für die beste Liebesszene, die wiederum keine Liebesszene ist, die ich je gesehen habe und unterstreicht den ironischen Unterton dieses Streifens.

Herrlich sind auch Anspielungen, die scheinbar beiläufig ins Drehbuch eingebaut wurden. In einer Szene werden Ringe angesprochen, die für Fähigkeiten stehen. Dies erinnert an den Mandarin, der ja lange Zeit der Erzfeind Iron Mans war. Als sich Tony retten muss, indem er sich wieder sein altes Herz einbaut, dürften sich die älteren unter uns an die Zeit erinnert fühlen, als sich Iron Man regelmäßig an eine Steckdose andoggen musste, um sein künstliches Herz aufzuladen. Auch War Machine wird angedeutet und so indirekt angekündigt. Natürlich hat auch der Iron Man Schöpfer Stan Lee seinen Cameoauftritt. Zum Film gehört selbstverständlich auch eine Szene im Nachspann, die einen gewissen Samuel L. Jackson als Nick Fury einführte. Ungeheure Popularität genoss auch Clark Gregg, der als Agent Coulson agiert. Nicht zuletzt eben wegen dieser Popularität war dann auch die TV Serie Marvel’s Agents of SHIELD möglich.

Iron Man dürfte der Film gewesen sein, der Superheldenverfilmungen ein ganz anderes Gesicht verlieh. Vergleichbar ist dies mit 12 Uhr Mittags für das Western Genre.

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