Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf

Cover: Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf, 9783440141236 Seit Anfang der 60er Jahre lösen die drei ??? auch die kniffligsten Fälle. Als die Jugendbuchserie 1990 in den USA eingestellt wurde, wurde die Serie in Deutschland mit eigenen Abenteuern der jugendlichen Detektive erfolgreich fortgesetzt. Ausschlaggebend für den Erfolg in Deutschland dürften auch die Hörspielaufführungen sein.

Bei dem Erfolg, der sich auch über Merchandise erstreckt, ist es kein Wunder, dass es nunmehr auch einen Comic gibt, der die Buchserie ergänzt.

Der Fall um einen verschwundenen Smaragd, der beim Dreh eines Horror Films gestohlen wurde, führt die 3 jugendlichen Detektive nach Hollywood. Dort stöbern sie in alten Requisiten und befragen Personen, die als Schauspieler, Maskenbildner oder Regisseur am Film beteiligt waren. „Nebenbei“ liefern sie sich das obligatorische Rennen mit der Polizei um die Lösung des Falls. Es handelt sich also um eine klassische Variante der Abenteuer der drei ???. Auf dem Weg zur Lösung müssen Justus, Peter und Bob ein paar spannende, skurrile und sogar gefährliche Momente überstehen, die sie aber der Lösung Zug um Zug näherbringen.

Die Story selbst ist gradlinig erzählt und sucht sein Publikum wohl eher unter den Jugendlichen. Wenn also ein Comic so gradlinig erzählt wird, braucht es einen guten Zeichner, um dann doch etwas Besonderes darzustellen. Diesen hat man in Christopher Tauber gefunden. Geschickt variiert er zwischen sehr detaillierten Panels, um sich dann wiederum ausschließlich auf die drei ??? zu konzentrieren. Gleichzeitig kontrolliert er auch so das Erzähltempo und beherrscht auch die wenigen düsteren Momente der Handlung, denn gerade von der zeichnerischen Umsetzung des Plots werden die älteren Fans oder auch die Comicleser, die vielleicht nicht primär Fans der drei ??? sind, angesprochen. Und so ganz nebenbei merkt man den Zeichnungen an, dass Christopher Tauber viel Spaß daran gehabt hat und wohl auch ein waschechter Drei ??? Fan ist. Das Artwork selbst ist in schwarz-weiß mit Grauabstufungen und blauer Schmuckfarbe gehalten, was der Handlung ebenso eine eigene Atmosphäre verleiht.

Wenn Autoren und Zeichner ihre Form beibehalten können, darf da in Zukunft ruhig noch mehr kommen.

 

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