Avengers # 30

AVENGERS+30 Tony Stark sitzt zwar im Gefängnis, aber dennoch steht er buchstäblich im Mittelpunkt. Eigentlich ist er seit dem Zauber in AXIS ein gefallener Charakter. Dies wird schon in gewisser Hinsicht deutlich, aber ist dennoch ein Punkt, den Hickman nicht sonderlich herausarbeitet. Ich denke, er will sich hier nicht zu sehr in Taylors Run bei Superior Iron Man einmischen. Etwas verwirrend ist für mich mittlerweile, wann und wo Tony und Steve mal zusammenarbeiten und wann Steve Tony verfolgt. Das wird leider nicht trennscharf dargestellt.

Anhand der Mimik der Akteure dieser Ausgabe wird aber eins klar. Selten oder vielleicht noch nie waren die Zeiten im Marvel Universum finsterer.

Mayhews Artwork ist schon sehr ausgefeilt, aber sequentielle Gestaltung ist einfach nicht so sein Ding, so dass die Panels etwas statisch wirken.

In der New Avengers Story wird die Identität des geheimnisvollen Rabum Alal enthüllt und es ist definitiv eine Überraschung. Allerdings mutet das Timing doch etwas strange an, da diese große Enthüllung im Grunde nur der Vorspann für Dr. Strange ist, der einen letzten Versuch unternimmt, um das Universum vor dem Untergang zu retten.

Getoppt wird das Heft von der zweiten Ausgabe der New Avengers. Dort stellen Hyperion und der Odinsohn den Beyonder. Dank der geschliffenen Dialoge ist der Kampf kein plumpes Draufhauen, sondern ein Kampf auf Leben und Tod. Oft wirken ja solche Ankündigungen oder Aussagen in den Superheldencomics überzogen, aber hier nimmt man dies Hickman mit jeder Silbe ab. Das mag auch daran liegen, dass man als Leser die Vorzeichen „Time runs out“ kennt.

 

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