Guardians of the Galaxy # 7: Unschlagbar

GUARDIANS+OF+THE+GALAXY+7 Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Guardians Team-Up # 1, 2, Legendary Star-Lord # 12 sowie Guardians of the Galaxy # 26 und 27. Diese Ausgabe schließt unmittelbar an das X-Men / Guardians of the Galaxy Crossover an. Die neuen X-Men # 30 sollte also vor diesem Band gelesen werden.

Dieser Band besteht aus 2 Plots. Der erste Plot ist ein Zweiteiler, der die Guardians mit den Avengers vereint.

In diesem ersten Plot erfahren wir mehr über das äußerst komplexe Vater / Tochter Verhältnis zwischen Thanos und Gamorra sowie ihrer Halbschwester Nebula, die wiederum die Chitauri für ihre Zwecke einspannt. Dieser Zweiteiler findet wiederum noch vor der Abschlussgabe vom Schwarzen Vortex statt. Sonst wäre sie auch kaum erklärbar. Wir erleben hier Gamorra, die sich von ihrer verletzlichen Seite zeigt. Dies ist schon ein wenig überraschend, aber bereitet im Grunde ihre Entscheidung vor, die sie am Ende dieses Bandes trifft. Die Avengers sind bis auf Hawkeye und Spider-Woman eher schmückendes Beiwerk, aber das ist für den Plot verschmerzbar, weil er sich doch sehr auf das Verhältnis der Guardians untereinander bzw. zu Gamorra konzentriert. Der Plot liest sich ungemein flüssig und wird darüber hinaus von den dynamischen und detailreichen Panels von Art Adams getragen.

Der nächste Plot wird von der Star-Lord Ausgabe eröffnet und kommt fast gänzlich ohne den Titelhelden aus. Ausnahme ist ein Panel, in dem Peter als Mitglied einer Ska Band gezeigt wird, was zugegeben cool rüberkommt. Dafür stehen mit Victoria, Peters Halbschwester, und dem Collector 2 Charaktere im Vordergrund, die wir sonst nicht so häufig sehen. Victoria verhandelt mit dem Collector über die Leiche von J’Son, wobei ich nicht glaube, dass es wirklich seine Leiche ist. Etwas überspitzt empfand ich die Passage, als der Collector an Kaiser Nero erinnernd, seine eigenen Tränen sammelte. Unabhängig hiervon definiert der Plot den Collector als kosmische Entität.

Sicher entspricht es einem Klischee, das wir aus vielen Stories kennen, dass jemand in eine Rolle gedrängt wird, zu der er sich nicht berufen wird. Gleichzeitig genießen die anderen Guardians ihren Aufenthalt auf Spartax. Wenn dies Peter Quill geschieht, ist das natürlich witzig. Und schon wird aus einem Klischee ein Spiel mit selbigem. Erkennt man die Ironie in dieser Story nicht, wird man als Leser zwangsläufig Schwierigkeiten mit dem Plot bekommen, weil dann gerade Peter außerhalb seines Charakters zu agieren scheint. Es ist dann auch nicht genug zu betonen und positiv zu erwähnen, dass Bendis dann die Kurve bekommt und insbesondere in der Schlussausgabe dieses Bandes dem Plot eine völlig andere Wendung nimmt, die wiederum den Zweiteiler eingangs des Bandes abrundet.

Darüber hinaus wird klar, dass wir uns unmittelbar vor Ausbruch der Secret Wars befinden.

 

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