Star Wars # 6: Darth Vader

STAR+WARS+6+-+DARTH+VADER+3+%28KIOSK-AUSGABE%29 STAR+WARS+6+-+DARTH+VADER+3+%28COMICSHOP-AUSGABE%29 Mit diesem Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Star Wars # 6: Darth Vader # 5 und # 6. Gleichzeitig bildet dies den Abschluss der Miniserie.

Ich muss sagen, dass ich nach dem Lesen des Heftes etwas hin- und hergerissen bin. Bisher war ich von dieser Miniserie sehr angetan. Ich mag einfach die Idee, dass sich Darth Vader nach dem Verlust des Todessterns beim Imperator erst einmal wieder hinten anstellen muss und unter Überwachung steht. Ich mag definitiv Doctor Aphra als Nebencharakter und ich kann durchaus über die negativen Abziehbilder von R2D2 und C3PO schmunzeln. Ebenso gefällt mir die Idee, dass Darth Vader unter dem Schirm des Imperators durchaus eigene Pläne verfolgt.

Doch ich spüre eine Erschütterung der Macht zwischen den ersten beiden Ausgaben und diesem Heft. Diese Erschütterung beziehe ich auf einen inhaltlichen Bruch. Doctor Aphra spielt hier fast keine Rolle mehr und auch die Droiden dienen nur der Ablenkung in einer Szene.

Große Schwierigkeiten habe ich damit, dass der Imperator Darth Vader vorrangig als Repräsentanten fungieren lassen will. Das wäre eine klare Abweichung vom „Grundsatz der 2“ – ein Meister und ein Schüler.

Und auch beim dritten Lesen stolpere ich über die Passage, in der Darth Vader erfährt, dass es ein Skywalker war, der den Todesstern vernichtet hat. Nach meinem Verständnis hat dies Darth Vader dank der Macht „gewusst“, wer der entscheidende Pilot war. Allerdings glaube ich zu verstehen, worauf Gillen hinaus will. Er gibt Darth Vader eine emotionale Komponente mit, die auch ursächlich dafür sein wird, dass sich Darth Vader wieder eines Besseren besinnen und sich schließlich gegen den Imperator stellen wird. Gerne räume ich ein, dass mir die zeichnerische Darstellung dieser Passage ungemein beeindruckt hat. Das ist einfach Star Wars Feeling in Reinkultur. Generell liefert Larroca eine wirklich ausgezeichnete Arbeit ab. Lediglich der Imperator und Padme, die ich nur durch den Zusammenhang erkannt habe, sind nicht wirklich gut getroffen, aber sei’s drum.

Auch Boba Fett, der seinen Auftrag bestenfalls nur teilweise erfüllt hat, kommt etwas zu billig weg.

Die letzten Seiten wirken fast schon ein wenig gehetzt. Ich denke, dass da klar war, dass Gillen eine zweite Miniserie schreiben darf und er sich durch eine allzu umfassende Auflösung nicht zu viel Potential für eine Fortsetzung wegnehmen wollte.

Wie bisher auch veröffentlicht Panini eine Kiosk Ausgabe (linke Abbildung) sowie eine Comicshop Ausgabe (rechte Abbildung). Diesmal habe ich mich für die Comicshop Ausgabe entschieden.

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s