Wormworld Saga # 2: Der Hort der Hoffnung

Worm Mit dem vorliegenden Band setzt Daniel Lieske seine Erzählung über die Abenteuer Jonas‘ fort. Setzte Band # 1 mehr darauf, Jonas vorzustellen und uns einen Einblick in sein Seelenleben zu gaben, bevor es ihn nach Wormworld verschlug, setzt Lieske diesmal mehr auf beschreibende Elemente.

Wir dürfen uns an Landschaften erfreuen, die unglaublich aufwändig gestaltet sind. Gleichzeitig erfahren wir, was Jonas‘ Mission sein wird. Er wird gegen einen Feuerdämon antreten müssen. Feuer bedeutet in der Wormworld immer etwas Schlechtes und Böses, während Jonas schildert, dass in seiner Welt Feuer auch Wärme spendet und nicht per se böse ist. Allerdings fürchtet er auch das Feuer, seitdem seine Mutter bei einem Brand umgekommen ist.

Einen Feuerdämon kennen wir ja in Form eines Riesen aus der nordischen Mythologie und als Feind Odins. Die Darstellung eines scheinbar weit entfernten Berges mit Feuerschein kennen wir vom Schicksalsberg aus Herr der Ringe. Meister Janaka erinnert freilich an Gandalf. Doch diese Anleihen seien Lieske nachgesehen. Entscheidender ist, dass er seine eigene Story daraus macht und dass sie mindestens so viel Spaß macht wie Band # 1. Die Erzählung und Schilderung Meister Janakas sind sehr ausführlich und hätten durch einen Flashback o.ä. auf den Dämon aufgelockert werden können. Allerdings folgen wir dennoch gerne diesen Schilderungen, weil sie von Lieske mit viel Herzblut geschrieben sind.

Für den Kauf des Bandes spricht auch das handliche Hardcover, das sich einfach in jeder Sammlung gut macht. Band # 3 werde ich mir in Kürze zulegen.

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