Guardians of the Galaxy # 8: Die Wächter von Knowhere

  Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Guardians of Knowhere # 1-4 sowie Secret Wars: Battleworld # 4.

Die Guardians, die hier ohne Star-Lord und Groot auftreten, haben geschworen, Knowhere und seine Bewohner zu schützen. Knowhere ist ein abgetrennter Celestial Kopf, der im all schwebt. zwischen Gamora und Angela, die sich ja bisher bestens verstanden, kommt es zu einer Konfrontation, der den Plot weitgehend bestimmt und für ihn auch essentieller ist als die Auseinandersetzung mit dem zunächst scheinbar übermächtigen Yotat.

Bendis schüttelt mit dieser Miniserie das Guardians Universum gehörig durcheinander, aber verändert es letztendlich doch nicht zu sehr, so dass sich Neu- wie Alt-Leser wiederfinden dürften.

Die Guardians bewegen sich hier nicht nach Belieben durchs All, sondern befinden sich auf Knowhere, und allein das Wortspiel um den abgetrennten Celestial Kopf macht Spaß. nur Gamora zieht nach Belieben durchs All und zieht so Ärger in Person von Angela, die Doom direkt unterstellt ist, auf sich. eines der Gesetze von Doom lautet nämlich, dass keiner seinen ihm zugedachten Ort verlassen darf. Vielleicht ist dies eine Anspielung darauf, wie Doom seine Battleworld kontrollieren will, indem er ihre Bewohner an der kurzen Leine führt. Reisen bildet nämlich, sagt man. Gamora verfügt hier über ein erweitertes Bewusstsein. woher das stammt, erfahren wir (noch) nicht. Sind das noch Wirkungen vom Schwarzen Vortex oder verfügt diese Gamora eben über ein kosmisches Bewusstsein? Dies sind dann natürlich auch erste Hinweise, wie Battleworld tatsächlich enden könnte. Genau von diesen Momenten lebt und profitiert nicht nur dieser Band, sondern im Grunde auch das Gesamtkonzept von Battleworld.

Sehr unterhaltsam sind auch die diversen Gastauftritte wie z.B. des Nova Corps in völlig veränderter Besetzung.

Bendis legt also eine kompakte Story vor, die auch vom dynamischen Artworks Deodatos profitiert, vor – eine Story, die für Battleworld vielleicht noch eine größere Bedeutung erlangt als man auf den ersten Blick glauben mag.

Die obere Abbildung zeigt das reguläre Cover, die untere das Variant zur Leipziger Buchmesse.

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