Fables: The Wolf among us; Band # 1

Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Fables: The Wolf among us # 1-4. Die Schlussnummer der Kernserie Fables wurde ja bereits in Band # 26 veröffentlicht. Doch das bedeutet glücklicherweise noch nicht das Ende der Veröffentlichungen aus dem Fables Universum.

Die Story ist die Adaption und Fortführung des gleichnamigen Videogames von Telltale Games sowie ein offizielles Prequel zu Bill Willinghams Klassiker und Bestseller Fables.

Natürlich fragen wir uns schon fast zwangsläufig, ob diese Story die Magie, die stets von den Fables ausging, einfangen kann. Zu meiner Überraschung gelingt dies dem Autoren Duo Dave Justus und Matthew Sturges durchaus. Dabei versuchen sie nicht, Willingham zu folgen, was wohl das Geheimnis dieses Plots ist. Vielmehr bedienen sie sich in und mit ihrer Story diverser Crime Noir Elemente. Hierzu zählen die Erzählweise in der ersten Person, natürlich die femme fatale, das Setting an sich sowie die Flashbacks, die das Verhältnis zwischen Bigby und diversen Nebencharakteren näher umreißen. Primär ist hier das Verhältnis zwischen Bigby und dem Holzfäller anzuführen, der ihn in den Fluss warf und das Rotkäppchen und die Großmutter rettete. Natürlich darf in solch einem Crime Noir auch nicht ein ordentlicher Schuss Ironie fehlen. Auch hier gibt es verschiedene Ansätze wie etwa das Motiv des Holzfällers, Bigby zu folgen, oder die Zwillinge Tweedle Dee und Tweedle Dum, die Handlanger eines anonymen Drahtziehers sind und wie Schläger aus einem Gangsterfilm der 50er Jahre aussehen.

Bigby Wolf ist noch nicht ganz der ausgebuffte Polizist, den wir aus den Fables kennen. Entsprechend spärlich sind seine Ermittlungsergebnisse. Auch Snow White ist ihm eher ein Hindernis als eine Hilfe. Dies liegt daran, dass ihre Anwesenheit Bigby eher verwirrt als hilfreich ist. Das Verhältnis zwischen Bigby und Snow muss noch wachsen. Dies ist nur ein Beispiel, wie sensibel Sturges und Justus ihre Story in die Kontinuität der Fables einpassen.

Der Plot ist insgesamt spannend erzählt und profitiert darüber hinaus von einem clever gesetzten Cliffhanger.

Die Kernserie Fables mag nun mal vorüber sein, aber dies bedeutet noch lange nicht, dass das Fables Universum nicht noch Geschichten bereithält, die noch erzählt werden wollen.

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