Superman Forever Evil Special # 1

  Mit diesem Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Superman # 23.1, # 23.2 sowie Action Comics  # 23.1 und # 23.3. Wie schon der Titel sagt, handelt es sich um Tie Ins zum Forever Evil Crossover. Ausgangslage ist, dass nach dem Trinity War die Schurken das Zepter über das DC Universum innehaben.

Die einzelnen Stories haben zunächst nur die Gemeinsamkeit, dass es sich um Tie Ins zu ein und demselben Event handelt. Entsprechend unterschiedlich sind auch die einzelnen Stories.

Sholly Fish kennen wir als Autor der Back up Stories des Grant Morrisson Runs. Daher ist es erfreulich, dass er die Chance erhält, mal eine längere Story zu schreiben. leider bringt er sie aber nicht auf den Punkt. Wir sehen Lex Luthor als schurkischen Wissenschaftler und erfahren, dass er trotz Rückschläge Bizarro entwickelt. Inhaltlich tut also Fish das, was er schon die ganze Zeit getan hat, er schreibt eine Back up Story. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

Tony Bedard  führt sodann den Charakter Vril Dox ein, der Experiment an sich vornimmt, um gegen eine Alien Invasion gewappnet zu sein. Dieser fanatische Wille, die eigene Stadt bzw. Zivilisation zu retten, schlägt fehl. Wir sehen dann verschiedene Stadien der physischen Veränderung, aber erfahren leider zu wenig über die psychische Veränderung. Brainiac bleibt so ein Mysterium, so dass ich auch hier wieder zu dem Schluss komme: Schade, da wäre mehr drin gewesen.

Nelson bemüh sich dann, uns den Cyborg Superman näherzubringen. doch auch diese Story verliert sich in Ansätzen. Dan Jurgens hat uns den Cyborg Superman als relativ komplexes Wesen dargestellt, während wir hier nur den Herold, Bluthund oder Vollstrecker (setzt das Kreuz an der Euch genehmen Stelle bitte selbst) haben. Erneut: Schade, da wäre mehr drin gewesen. Die Parallelstory um due letzten tage auf Krypton ist da schon etwas komplexer und zeigt auf, wie sehr Zor-El unter dem langen Schatten seines Bruders leidet und dabei missverstanden wird.

Ein Volltreffer ist dagegen die Lex Luthor Story. Lex wird aus dem Gefängnis entlassen und zeigt sich als der Schurke, den man als DC Leser seit Jahrzehnten kennt. Hemmungen hat er keine. Ihn dürstet nur Macht und um mehr Macht zu erlangen, ist ihm jedes Mittel recht. Das macht Spaß und Appetit auf mehr Lex Luthor, der mit dieser Darstellung trotz seiner scheinbar ewigen Präsenz längst nicht ausgelutscht ist.

Insgesamt haben wir also eine durchwachsenen Ausgabe vorliegen. Ich freue mich, nunmehr wieder in die reguläre Heftserie einsteigen zu können.

 

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