Constantine – The Hellblazer # 1: Abwärts!

CONSTANTINE%3A+THE+HELLBLAZER+1 Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben DC Sneek Peek:  Constantine – The Hellblazer sowie Constantine – The Hellblazer # 1-5.

Gleichzeitig wird diese Serie neu gestartet.

Im Rahmen der Neuordnung des DC-Universums, der New 52, wurde Hellblazer aus dem Vertigo Universum herausgelöst und in die New 52 integriert. Dabei wurden der Plot wie auch Constantine selbst geglättet, d.h. mehr als Mainstream Serie gestaltet.

Dies musste wiederum zwangsläufig dazu führen, dass viele Stammleser verärgert wurden und der Serie den Rücken zukehrten. Doch Fehler sind dazu da korrigiert zu werden. DC besann sich eines Besseren und startete die Serie unter anderen Vorzeichen neu. Die Serie sollte sich mehr am Vertigo Flair orientieren. Mit Ming Doyle und James Tynion IV erhielt der Hellblazer auch gleich 2 neue Autoren.

Schon nach dem Lesen der Sneek Peek Ausgabe, aber natürlich auch nach den anderen 5 Ausgaben wird schnell klar, der Hellblazer ist in alter Form zurück. Hierzu zählt natürlich auch, dass er sich politisch völlig inkorrekt verhält. Er benutzt Leute, die er selbst „Freund“ nennt. Dabei sind seine Absichten mal mehr, mal weniger egoistischer Natur.

Der Plot selbst ist weitgehend dialoggetrieben. Auch dies dürfte den Vertigo Lesern vertraut erscheinen. Dabei steht Constantine auch oft im inneren Monolog. In anderen Passagen erklärt er Dämonen den Krieg und führt dabei die unterschiedlichsten Charaktere hinters Licht. genau dies führt auch zu einer überraschenden Wendung. Schmerzlich muss er erfahren, wer die Geister seiner Freunde ins ewige Dunkel verbannt, das wohl schlimmer sein ist als der Tod selbst.

Doyle und Tynion IV gelingt der Turn der Serie. Hellblazer ist wieder düster, ein wenig schmutzig und doch auch spannend erzählt. Hierzu zählt auch, dass sich die Autoren eines relativ simplen Kniffs zu. Sie greifen auf verschiedene Zeitebenen zu und verleihen so dem Hellblazer, aber auch dem Plot, mehr Tiefe.

Mainstream Leser werden nur auf den ersten Blick etwas abgeschreckt sein. Tatsächlich sollten sie sich auf diesen Plot einlassen und sich so den wahren Hellblazer erschließen, denn er ist so viel besser als die „New 52 Variante“.

Zum Aufleben des guten, alten Vertigo Gefühls zählt auch das Artwork, das sich ebenso sehr mehr auf John Ridgway oder Simon Bisley bezieht, als auf das, was wir zuletzt bei Constantine gesehen haben.

Der Hellblazer ist definitiv zurück!

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