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Spider-Man: Maximum Carnage # 2 (von 2)

SPIDER-MAN%3A+MAXIMUM+CARNAGE+2+SOFTCOVER SPIDER-MAN%3A+MAXIMUM+CARNAGE+2+LIM.+HARDCOVERMit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Spider-Man # 36, 37, Web of Spider-Man # 103, Spider-Man Unlimited # 2, Spectacular Spider-Man # 202, 203 sowie Amazing Spider-Man #  380. Gleichzeitig handelt es sich um den Abschlussband von Maximum Carnage.

Was für ein Band! Helden und Schurken formieren sich auf ihren jeweiligen Seiten. So kommt es immer wieder zu knallharten Auseinandersetzungen. Die Autoren schaffen Spannung, indem sie das Kriegsglück nahezu permanent wechseln lassen. Dabei ist es ein klassisches Versatzstück, dass zunächst die Schurken zumindest die Oberhand bewahren. Die Schurken wirken zunächst entschlossener, weil sie weniger  Selbstzweifel haben. Personalisiert werden diese Zweifel durch Black Cat, die sich zurückzieht, um buchstäblich Ihre Wunden zu lecken. Dass sie dann ihr „Comeback“ feiert, zeigt, dass auch Helden Zweifel haben dürfen. Überhaupt ist es der mehrdimensionale Ansatz des Plots, der besticht, wenn nicht begeistert. Da sind die Osborns, die sich u.a. auch um Tante May kümmern. Wir haben einen Richard Parker, der noch nicht als Robiter entlarvt ist, aber es werden hier und da die ersten Spuren hinterlegt, um Spannung zu generieren und so die Neugier der Leser schon im Hinblick auf kommende Ereignisse und Stories zu wecken und zu lenken. Doch die Autoren untermauern, warum Felicia Hardy a.k.a. Black Cat einer der am besten inszenierten weiblichen Marvel Charaktere ist. Sie bewundert Peter nach wie vor und weiß, dass er sich für sie opfern würde. Diese Tiefe in der Darstellung der Helden ist etwas, was den Superheldencomics heutzutage manchmal abgeht.

Wunderbar geschildert ist auch, dass Spidey nur bedingt als Anführer einer Gruppe geeignet ist. Er ist froh und wirkt  befreit, als er diese Rolle an Captain America abgeben kann.

Geschickt wird einmal mehr der Big Apple auch als Kulisse eingesetzt. Doch es geht hier nicht nur um den Ort der Handlung, sondern auch um die Bürger, die von den Schurken immer wieder manipuliert werden. Gerade dieser Aspekt der Story ist ein leidiges und zeitloses Thema.

Hinter jeder Actionsequenz steht nicht nur sinnloses „Gekloppe“, sondern es sind durchaus Inhalte hiermit verbunden.  Hierfür spricht auch, dass es für den Leser viel Lesestoff gibt. Der Plot wird mehrdimensional von Dialogen, Action und Charakteren getragen.

Die Story zeigt, dass es im eigentlich von Marvel abgelegtem 616 Universum noch einige Stories gibt, die veröffentlicht werden müssen. Ich hoffe, Panini setzt dies erfolgreich fort.

Neben der Softcover Ausgabe hat Panini auch ein auf 333 Exemplare limitiertes Hardcover (rechte Abbildung) veröffentlicht.

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