Spider-Man # 1

SPIDER-MAN+1 Mit diesem Heft veröffentlicht Panini die US-Ausgabe Amazing Spider-Man # 1.

Spider-Man lese ich nun schon seit vielen, vielen Jahren. Dabei habe ich die komplette Palette zwischen Hochs (Lee, Conway, Straczinsky) und Tiefs (Byrne, tlw. Mackie) erlebt.

Zurzeit ist ja Dan Slott verantwortlicher Autor und er hat uns viele verschiedene Stories präsentiert. Ich konnte nicht jedem Ansatz folgen, aber meistens hat er sich dann doch wieder gefangen, wenn er mal eine schwächere Story abgeliefert hatte.

Was mich aber maßlos ärgert, ist der Status Quo von Spider-Man / Peter Parker. Parker führt einen Weltkonzern an und gibt den „Tony Stark für Arme“. Dabei ist er so etwas wie ein „in sich Robin Hood“, denn er ist stinkreich, nimmt es von sich und verteilt es an Arme. Aus seinen Netzdüsen verschießt er unterschiedliche Netzarten, er fährt ein Spider-Mobil und Prowler gibt ab und zu den Ersatz Spider-Man, um Peter zu decken. Generell gibt aber Spider-Man den Parker Leibwächter, was natürlich auch an die Konstellation Stark / Iron Man erinnert. Dann soll Slott doch Iron Man schreiben! Ach nee, Tony ist ja momentan im Ruhestand und wurde von einer jungen Dame afro-amerikanischen Ursprungs abgelöst.

Folgt man dem sprichwörtlichen Parker Glück, unterliegt Peters Wirken als Chef eines Weltkonzerns einer gewissen Halbwertzeit.

Ich mag halt einen Peter Parker, der mit seiner Identität als Spider-Man im steten Konflikt steht und sich Sorgen um die nächste Miete machen muss. klar, einem Autor kommt es natürlich zu, eine Figur weiterzuentwickeln und so auch mal von einer anderen Seite zu beleuchten. Das heißt aber nicht, dass man die Figur bricht.

Im wesentlichen baut Slott allerdings auf das auf, was er zuletzt im Marvel NOW! geschaffen hat. Und ich will auch gar nicht nur den Pechkübel über der Ausgabe ausschütten. Auf der Haben Seite stehen die Zeichnungen von Giuseppe Camuncoli, der Zwist Peters mit Sajani Jaffrey und einem vermeintlichen Maulwurf innerhalb von Parker Industries. Hierzu gehört auch, dass Spider-Man ein Problem in Form eines längst totgeglaubten Schurken erwachsen könnte. Vielleicht ist er ja auch der Maulwurf.

 

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