Trigan # 6: Die Drei Prinzen

TRIGAN+6%3A+DIE+DREI+PRINZEN Mit Die Drei Prinzen legt Panini bereits die 6. Ausgabe der Neuveröffentlichung von Trigan vor. Mit über 60 Seiten handelt es sich um die längste Story, die für diese Serie konzipiert wurde.

Der Plot beginnt mit einem Paukenschlag. Trigo erhält einen Thronfolger oder besser 3, was dem Kaiserreich auf Dauer schaden könnte. Folglich übergibt Salva 2 der Drillinge an ein fahrendes Volk, damit sie dort die Chance erhalten, ihr Leben zu führen, das kaum begonnen hat.

Der Plot hat sich in der Originalveröffentlichung des Magazins Look & Learn über 7 Monate hingezogen. Dies merkt man der Story deutlich an, die nicht für ein durchgängiges Album geschrieben wurde. Doch damit kann man als Leser gut umgehen.

Butterworth folgt auch weiterhin seiner gradlinigen Erzählweise und so ist auch der Plot strukturiert, auch wenn er die eine oder andere Wendung einbaut. Der Subplot um den Riesen birgt eigentlich Stoff für eine eigene Story. Ich bin mir auch sicher, dass wir sowohl von Argo als auch von Thringa noch hören bzw. lesen werden. Dafür wurden sie zu sorgfältig ausgebaut, um sie fast schon nebensächlich „zu entsorgen“.

Etwas überrascht bin ich auch, dass mit Usra die Mutter der Drillinge nicht einmal Erwähnung findet. Butterworth hat sie komplett aus der Serie rausgeschrieben und gewährt lediglich Periks Tochter den einen oder anderen Auftritt.

Natürlich dürfen auch in dieser Story ein paar Ungereimtheiten nicht fehlen. Wieso kann ein Unbekannter wie Thringa so ohne Weiteres Lehrer von Argo werden? Immerhin stünde doch mit Perik eine erfahrene und vertraute Kraft zur Verfügung. Wie ist der Alterungsprozess der Drillinge bzw. die im Vergleich hierzu nicht erfolgte Alterung Trigos und der übrigen Protagonisten zu erklären? Die Argumentation im ansonsten sehr informativen Anhang überzeugt an dieser Stelle nicht. Aber vielleicht sollten wir hierfür erst gar keine Erklärung suchen und uns einfach zurücklehnen und auch diesen Band genießen.

Don Lawrence überzeugt natürlich einmal mehr auf voller Linie. Diesmal hatte ich besonderen Spaß an seinen Monstern sowie an den unterschiedlichen Flugzeugen. die Verbindung von Fantasy, der Moderne sowie Prähistorischem ist nach wie vor das, was mich an Trigan begeistert und hierfür steht einzig und allein Don Lawrence.

Ich bin Trigan als Serie mit einer gewissen Skepsis und noch größerer Neugier zu Anfang begegnet. Längst hat mich aber die Serie für sich eingenommen und ich bin auf die weiteren Bände sehr gespannt.

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