Doctor Strange # 1: Der Preis der Magie

DOCTOR+STRANGE+1 DOCTOR+STRANGE+1+VARIANT  Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Doctor Strange # 1-5.

Lange ist es her, dass Doctor Strange in einer eigenen Soloserie zu sehen war. Der kommende Kinofilm macht es möglich.

Jason Aaron hat sich längst zu einer Geheim- und Allzweckwaffe Marvels entwickelt. Und egal, ob bei Ghost Rider, Wolverine oder Thor Aaron hat zweifellos seine kreativen Spuren hinterlassen. Nun widmet sich Aaron dem Meister der Magie und tut dies mit einem Nachhall, wie ich es für kaum möglich gehalten hätte.

Das eigentlich Erstaunliche ist, wie Aaron seinen Plot auf kleiner Flamme allmählich hochkocht. So spannt er nicht nur seinen Spannungsbogen, sondern gibt auch Neulesern Gelegenheit zum gepflegten Einstieg.

Aaron greift auf bewährte Versatzstücke aus der Welt des Magiers zurück und ergänzt diese mit eigenen kreativen Ansätzen. Natürlich dürfen weder Wong noch das Sanctum Sanctorum fehlen. Gerade die Heimstätte des Magiers ist nicht nur Kulisse, sondern entwickelt schon beinahe eine Persönlichkeit und definiert die Handlung weitgehend mit. In einem Subplot steht auch Wong im Vordergrund. Dass dies zurzeit nur angerissen wird, lässt darauf schließen, dass dies noch Bestandteil oder vielleicht der Schlüssel der Handlung wird.

Im Grunde stehen zwei Aspekte im Vordergrund. Da ist einerseits die Frage nach dem Preis der Magie, die beispielsweise auch immer wieder bei Hellblazer gestellt wird und die hier noch unbeantwortet bleibt. Andererseits definiert Dr. Strange selbst die Aussage, die diesen Band noch beherrscht und die die Welt des Magiers völlig auf den Kopf stellt. Bisher hatte der Meister der Magie sich und die Welt mit Magie beschützt. Diesmal muss er die Magie selbst schützen. Die Gegenspieler, die die Magie als Blasphemie bezeichnen und mit ihren Doktrin an die Inquisition erinnern, treten ähnlich unaufhaltsam auf wie die Beyonder.

Hinzu kommt mit Chris Bachalo ein Zeichner, der sich hier so richtig nach Herzenslust austoben kann, insbesondere dann, wenn er fremdartige Wesen zeichnen darf.

Ohne Frage – Dr. Strange meldet sich vielversprechend zurück und überzeugt dabei auf der ganzen Linie.

Neben der regulären Ausgabe hat Panini ein auf 333 Exemplare limitiertes Variant (rechte Abbildung) veröffentlicht.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s