izombie # 3: Sechs Fuß unter der Erde

iZOMBIE+3%3A+SECHS+FUSS+UNTER+DER+ERDE Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben # 13-20.

Weiter geht’s mit dem herrlichen Spaß dieser Serie, die sich auf so wunderbare Art und Weise keineswegs ernst nimmt und doch einen Turn gegenüber den letzten Ausgaben zu verzeichnen hat.

Was ich an izombie bisher so geschätzt habe, war diese fast schon unglaubliche Leichtigkeit, mit der diese Serie erzählt und auch gezeichnet wurde. Dies hat sich auch im dritten Band nicht grundlegend geändert und doch unterscheidet sich dieser Band von den ersten beiden.

Zuletzt tauchten immer mehr Nebencharaktere auf, die den Plot zweifellos bereicherten, aber auch fast schon überfrachteten. Zweifellos hat dies auch Chris Roberson festgestellt und tut das, was notwendig ist, damit sich die Handlung nicht zu sehr in Nebensträngen und -Charakteren verliert. Er fügt Handlungsstränge zusammen und gibt einigen Charakteren einen Hintergrund. Das macht sie für uns natürlich wesentlich transparenter und ihre Handlungen sind leichter nachvollziehbar.

Doch Roberson ist ein cleverer und erfahrener Autor. Indem er ein paar Fragen zumindest ansatzweise beantwortet, stellt er ein paar neue. So erfahren wir, wer hinter dem Tod Gwens steckt, aber der Grund für Gwens Tod bleibt ein Rätsel und wird nun zur entscheidenden Frage dieser Serie. An der Antwort auf diese Frage wird sich Roberson auch messen lassen müssen.

Grundsätzlich ist die Handlung von izombie eher dialogbezogen. Das Wortspiel der Dialoge ist nahezu perfekt getimt und ausformuliert. Auch hieran ändert sich im vorliegenden Band grundsätzlich nichts, aber der Anteil an Action steigt gewaltig. Hier ist es der Verdienst von Michael Allred, der das Ganze nach wie vor sehr comichaft aussehen lässt. Zombies werden auf nahezu alle erdenkliche Art und Weise niedergemetzelt, und doch steht immer wieder im Vordergrund, dass sich Gwen von Hirn ernähren muss, um nicht ebenfalls zu einem hirnlosen Zombie zu werden.

Roberson geht auch auf die Monsterjäger, Diogenes und Horatio, ein und verleiht ihnen einen Background, der neugierig auf „mehr“ macht und uns gleichzeitig enthüllt, dass beide Charaktere durchaus ihr Potential haben.

Mit diesem Band macht Roberson seine Serie für uns griffiger und doch wird auch klar, dass die Serie hiermit auf die Zielgerade eingebogen ist. Es fehlen nämlich nur noch 8  US-Ausgaben.

 

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