Venom: Space Knight # 1: Galaktische Symbiose

VENOM+-+SPACE+KNIGHT+1 VENOM+-+SPACE+KNIGHT+1+VARIANT Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Venom: Space Knight # 1-6.

Zuletzt ist das Marvel-Universum einigen gewaltigen Veränderungen unterworfen worden. Man denke nur an die Auflösung der F4, an die Umstrukturierungen der X-Men Teams oder an den Status Quo bei Spider-Man. Und nein, das sind natürlich noch nicht alle gravierenden Veränderungen, sondern nur eine willkürliche Auswahl.

So wurde auch Venom angepasst. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir erfahren haben, dass Venom tatsächlich einer Art Ritterorden angehört, der sich um Recht und Ordnung in der Galaxis kümmert. Venom war nur aus den Fugen geraten und musste geheilt werden. Nach erfolgreicher Heilung kann er nun selbstständig Einsätze fahren.

Ich räume gerne ein, dass ich diesen Veränderungen nur allzu skeptisch gegenüber gestanden habe. mir war das zu weit hergeholt und nahezu abwegig. Andererseits habe ich auch gegenüber den anfangs noch so witzigen „Venom Sprüchen“ eine gewisse Müdigkeit empfunden. Ja, sie waren im Laufe der Jahre schlichtweg ausgelutscht. Kenner von Venom werden das zugegeben blöde Wortspiel leicht erkennen.

Doch dieser Venom macht einfach Spaß. Die Dialoge mit Flash sind immer noch spritzig/witzig und entbehren nach wie vor nicht einer gewissen latenten Ironie, die sich konsequent durch den Band zieht und den Plot teilweise mitbestimmt. hinzu kommt Bob, ein lebensmüder Roboter, der im Grunde eine gesunde Mischung aus R2D2 und C3PO darstellt und durch den Faktor „lebensmüde“ ergänzt wird.

Robbie Thompson nimmt sich dieser Serie an und tastet sich zunächst durch 2 One Shots an die Charaktere und die Serie behutsam heran, bevor er dann einen längeren Plot erzählt, der aber auch in diesem Band abgeschlossen wird. Es gehört dann zu der Ironie der Serie, dass Thompson mit dem vermeintlichen Happy End bricht und einen fast schon fiesen Cliffhanger setzt. Um diesen aufzulösen, darf die Serie wegen mir eher morgen als übermorgen fortgesetzt werden.

Ariel Olivetti, der mich schon u.a. beim Punisher begeisterte, liefert ein wunderbares Artwork ab, das seine besonderen Stärken in der Darstellung außerirdischer Lebensformen hat. Hier kann er sich nach Herzenslust austoben und seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Neben der regulären Ausgabe hat Panini ein auf 333 Exemplare limitiertes Variant (rechte Abbildung) veröffentlicht.

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