isoundwords # 40: Die Eine über die neue Schwierigkeit von Signierterminen

Als ich diese Kolumne schreibe, bin ich über die sog., teilweise sehr kreativ gestalteten Abi-Banner erstaunt, die ich auf meiner täglichen Gassi-Geh-Runde sehe. Unwillkürlich denkt man an seine eigene Abi-zeit zurück. Da gab es die Abi-Banner noch nicht. Woher auch? Wir hatten ja nichts.. Es gab nur den gut gemeinten Rat der Mutter, „sich nicht so verrückt zu machen“, mit der geraunzten Antwort, dass man „sich nicht verrückt mache“, wobei das Raunzen an sich das Eingeständnis war, dass man sich eben doch verrückt gemacht hat.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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isoundwords # 39: Der obligatorische (und arg verspätete) Jahresrückblick 2016 und -ausblick auf 2017

Als ich diese Kolumne schreibe, wurde bekanntgegeben, dass Mario Götze an einer Stoffwechselkrankheit leidet. Als er noch beim FC Bayern gespielt hat, habe ich seine schwankenden Leistungen nie verstanden bzw. einschätzen können. Mit der heutigen Erkenntnis sind seine Leistungen völlig neu zu bewerten. Auch wenn er nicht mehr beim FC Bayern spielt, wünsche ich ihm eine rasche und vollständige Gesundung.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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isoundwords

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz und knapp. Leider kam mir erneut eine fiese und ärgerliche Bronchitis dazwischen.

Die nächste isoundwords wird am Mittwoch, 01.03.2017, erscheinen und die übernächste bereits am Freitag in einer Woche , dem 10.03.2017.

Ab dann wird es endlich wieder im gewohnten Rhythmus weitergehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

isoundwords # 38: Die Eine über Geschenketipps zu Weihnachten 2016

Als ich diese Kolumne schreibe, wurde Uli Hoeneß erneut zum Präsidenten des FC Bayern München wiedergewählt. Dies mag hier und da umstritten sein, aber meiner Meinung nach hat er finanziell wie ideell seine Schuld an der Gesellschaft bezahlt und hat damit seine zweite Chance verdient.

Gleichzeitig muss ich mich entschuldigen, dass diese Kolumne verspätet an den Start geht. Leider war es mir aus privaten wie beruflichen Gründen nicht möglich, pünktlich zu sein.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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isoundwords # 37: Die Eine über Spider-Man und mich

Als ich diese Kolumne schreibe, bin ich unsicher wie selten zuvor, wie ich diese Kolumne einleiten soll. Manchmal muss ich an dieser Stelle wirklich hart nach einem Thema suchen, manchmal weiß ich nicht, welchem Thema ich den Vorrang geben soll. Auf diesen Monat trifft definitiv Letzteres zu.

Zunächst möchte ich mich aufrichtig dafür entschuldigen, dass die isoundwords im September ausgefallen ist. Grund hierfür war, dass meine Familie krank war und ich die Krankenschwester geben durfte. Bis sich alles wieder eingeschliffen hatte, war es sinnfrei, die Kolumne noch einzuschieben.

Dann musste ich lesen, dass Steve Dillon kürzlich im Alter von nur 54 Jahren viel zu jung verstorben ist. Sein Strich war zugegeben nicht so sehr mein Ding. Manchmal ist es dann vorteilhaft, wenn man Leute hat, mit denen man sich austauschen kann. So öffnete mir ein Bekannter die Augen für die Brillanz in seinem Artwork, die im Storytelling selbst und in der Gabe lag, seinen Charakteren Emotionen jeder Art in die Mimik und in die Körpersprache zu zaubern. Und das ist doch eigentlich auch wichtiger als der Strich selbst, der am Ende des Tages immer Geschmacksache bleiben wird.

Schließlich komme auch ich nicht an den „Evil Clowns“ vorbei, die Passanten im Clownskostüm vor dem Hintergrund von Halloween erschrecken, wobei es bereits zu einigen unangenehmen Begegnungen gekommen ist. Ich denke, dass dies mittlerweile nicht mehr witzig ist und die Clowns sollten ihr „Gruselkostüm“ schnellstens an den Nagel hängen.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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isoundwords # 36: Die eine über die Notwendigkeit von Klassikern

Als ich diese Kolumne schreibe, sind gerade die Olympischen Spiele zu Ende gegangen. Aus unterschiedlichen Gründen habe ich dann doch mehr im TV gesehen als ich eigentlich wollte. Gewundert habe ich mich über Christoph Harting. Was hatte ich noch gejubelt, als er seinen entscheidenden Wurf zur Goldmedaille rausgehauen hat und was habe ich mich geärgert, als er sich bei der Siegerehrung und auch in den Interviews nicht zu benehmen wusste. Auf solche Goldmedaillen kann ich bei aller Sportbegeisterung auch ganz gut verzichten.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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isoundwords # 34: Die Eine über 10 Jahre Splitter

Splitter Verlag Logo Als ich diese Kolumne schreibe, steht Die Mannschaft unmittelbar vor der Beendigung der Gruppenphase. Bei dieser Fußball Europameisterschaft will zurzeit noch nicht das große Fieber bei mir ausbrechen. Zu viele langweilige Spiele, ein zäher Austragungsmodus und gewaltbereite Fans sind wohl der Grund dafür.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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isoundwords Sonderausgabe: Die Eine über die Nachbetrachtung zum Gratis Comic Tag 2016

Gratis Comic Tag 2016 Für mich beginnt der Gratis Comic Tag eigentlich schon immer am Freitag vor dem offiziellen Termin. Da flimmert nämlich die Werbung für den GCT über die Infoscreen an der Frankfurter Hauptwache. Dies lässt mich nicht nur ein wenig lächeln, sondern zeigt auch, dass der GCT weitaus mehr als ein Termin für die Comicnerds ist. Er hat längst eine allgemein kulturelle Bedeutung erlangt.

Doch nun zu meinem persönlichen Ablauf:

Für dieses Jahr habe ich mich für eine kleine Ladenrallye entschieden.  Eigentlich hatte ich sogar vor, jeden teilnehmenden Laden zwischen Wiesbaden und Frankfurt aufzusuchen, aber das stellte sich als nur schwer durchführbar heraus, wenn man dieses Unterfangen mit den Öffentlichen angehen will.

Etwas später als ursprünglich geplant laufe ich also im Hugendubel in Wiesbaden auf. Immerhin war ich dafür für meine Frau noch Brötchen holen und habe noch unseren Sohn gefüttert. Vaterpflichten, denen ich gerne nachkomme.

Der Hugendubel in WI, der nicht wirklich für seine Comicabteilung bekannt ist, hat sich auch dieses Jahr gut auf das Event vorbereitet. Ein kleines Schaufenster mit dem offiziellen Poster und der Titelübersicht weist auf den GCT hin. Statt 3 Titel, wie in 2015, werden diesmal wieder 5 Titel pro Kunde verteilt. 2 Damen bedienen die nicht zahlreichen Kunden, so dass auch keine Schlange entsteht. Ich werde sofort bedient und schmunzle über den verdutzten Blick der Dame, als ich ihr die Titel spontan benennen kann, die ich mitnehmen möchte. Dort ergatterte Titel waren: Garfield, Die Schlümpfe, Corto Maltese, We stand on guard und Rat Queens.

Also weiter nach Mainz. Als beste Verbindung stellt sich die Bus Linie 6 heraus. In Mainz angekommen offenbart sich dann aber das eigentliche Problem. Ich kann mich in dieser Stadt nicht orientieren und trete den Marsch der Orientierungslosen an. Ich habe aber auch das Gefühl, dass sich die Straßen und Gassen in Mainz ähnlich spontan und schnell verändern wie die Treppen in Hogwards. Schließlich finde ich das Zapp! aber und bin überrascht. Stand ich letztes Jahr noch für ca. 45 Minuten in einer Riesenschlange, ist der Betrieb dort überschaubar. Die Ausgabe der Gratis Comics findet diesmal an einer anderen Stelle im Laden statt, was eine gute Entscheidung war, denn es trug deutlich zu einer Entzerrung bei. Auch hier gab es 5 Comics. Ich konnte Die Überlebende, Marvel Super Heroes, Donald Duck, Lucky Luke und Fight Club 2 mitnehmen. Ferner gab das Zapp! auch dieses Jahr wieder Comics heraus, die wohl längst aus jeder Preisbindung entlassen sind. Toller Service! Vielen Dank ans Zapp!

Einer Mischung aus Glück, Zufall und verkrusteten Erinnerungen habe ich es zu verdanken, dass ich den Hugendubel Am Brand in Mainz finde. Auch dort gibt es eine Neuerung. Statt einem Comic werden dieses Jahr 3 Comics herausgegeben. Am Eingang steht das Poster des GCT. Dass die Ausgabe der Gratis Comics im 1. OG stattfindet, muss man wissen oder erfragen. Dort eingesammelte Titel waren: Dickie, Love Addict und Sherlock Holmes.

Mit der S 8, die wegen irgendwelcher Baustellen abweichend von der eigentlichen Streckenführung fuhr, ging’s nach Frankfurt. Dort gibt es an der Hauptwache auch einen teilnehmenden Hugendubel. Den Tisch mit den Gratis Comics muss man erstmal finden, aber die Dame, die den Tisch betreut hat, war sehr nett und kannte sich zumindest bei den Gratis Titeln gut aus. Dort abgegriffene Hefte waren: Titeuf, Lupus in Fabula und Dimension W.

Es folgt endlich das Heimspiel im T3. Dort war zur Ladenöffnung eine Riesenschlange, die zum Glück abgearbeitet war, bis ich ca. gegen 13:30 Uhr dort eintraf. Mit Ekki führte ich ein kurzes Gespräch. Es war ihm aber anzumerken, dass der GCT bei allem Spaß auch anstrengend ist. Neben den Kunden will schließlich auch die Presse bedient werden. Nach solch einem Tag wäre ich wahrscheinlich in einen komatösen Zustand gefallen. Dort erhaltene Titel waren: Das Liberi Projekt, Batman, Isaak der Pirat, Capricorn und Jiro Taniguchi. Auch hier heißen Dank ans T3!

Alles in allem war das ein mehr als nur gelungener Tag. Die Gratis Comics werde ich hier nach und nach besprechen. Es wird allerdings noch ein wenig dauern, bis ich hiermit beginnen kann. Stay tuned!

Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass der Gratis Comic Tag eine enorme Anstrengung der Verlage und des Einzelhandels ist. Es schadet nicht, wenn man sich das regelmäßig in Erinnerung ruft. Bedauerlich ist, dass der Wiesbadener Comicshop auch in diesem Jahr nicht teilgenommen hat.

Mal schauen, was ich mir fürs nächste Jahr einfallen lasse.