James Bond: Eidolon

James Bond 007 Bd. 2: Eidolon (reguläre Edition)

James Bond 007 Bd. 2: Eidolon (limitierte Edition)

Zum zweiten Male widmet sich Warren Ellis dem Agenten ihrer Majestät. Und wieder ist ein Comic entstanden, der in jeder Hinsicht überzeugt. Fast scheint es so, als sei Bond nie fürs Kino, sondern schon immer für die Neunte Kunst konzipiert worden.

Dies mag daran liegen, dass Ellis  dem leicht enttäuschenden letzten Film Spectre mit dem vorliegenden Band neues Leben einhaucht. Hierzu zählen die süffisanten Anspielungen auf die Unfähigkeit der US-amerikanischen Geheimdienste, die sich wie ein roter Faden durch den Plot ziehen. Einzig den schlagfertigen Felix Leiter scheint Bond auf US-Seite zu respektieren. Spaß machen natürlich auch die nicht wenigen Anspielungen auf verschiedene Kinofilme.

Die Klaviatur der Bond Versatzstücke spielt Ellis meisterhaft, ohne dabei zu überdrehen.

Roger Masters fängt den Plot mit seinem realistischen Zeichenstil hervorragend ein. In den Actionsequenzen geht er in die Nahaufnahme, so dass ich hier davon abrate, diesen Comic Kindern zu geben.

James Bond versteht es also auch, als Comic zu unterhalten. erleichtert wird dies dadurch, dass der Splitter Verlag die komplette Story in einem Band veröffentlicht.

Diesen Band gibt es als reguläre und als limitierte (2. Abbildung) Ausgabe.

James Bond: Eidolon, Splitter Verlag, 144 Seiten, 19,80 € bzw. 176 Seiten für 34,80€ in der limitierten Edition

 

 

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isoundwords # 39: Der obligatorische (und arg verspätete) Jahresrückblick 2016 und -ausblick auf 2017

Als ich diese Kolumne schreibe, wurde bekanntgegeben, dass Mario Götze an einer Stoffwechselkrankheit leidet. Als er noch beim FC Bayern gespielt hat, habe ich seine schwankenden Leistungen nie verstanden bzw. einschätzen können. Mit der heutigen Erkenntnis sind seine Leistungen völlig neu zu bewerten. Auch wenn er nicht mehr beim FC Bayern spielt, wünsche ich ihm eine rasche und vollständige Gesundung.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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isoundwords # 38: Die Eine über Geschenketipps zu Weihnachten 2016

Als ich diese Kolumne schreibe, wurde Uli Hoeneß erneut zum Präsidenten des FC Bayern München wiedergewählt. Dies mag hier und da umstritten sein, aber meiner Meinung nach hat er finanziell wie ideell seine Schuld an der Gesellschaft bezahlt und hat damit seine zweite Chance verdient.

Gleichzeitig muss ich mich entschuldigen, dass diese Kolumne verspätet an den Start geht. Leider war es mir aus privaten wie beruflichen Gründen nicht möglich, pünktlich zu sein.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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Planetary # 1: Bis ans Ende der Welt

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Jakita Wagner bittet Elijah Snow, Mitglied von Planetary zu werden. Hierbei handelt es sich um ein dreiköpfiges Team sowie einem geheimen Geldgeber, die als Archäologen des Unglaublichen und Unmöglichen, Mysterien auf der Erde erkunden.

Drittes Mitglied des Teams ist der Drummer.

Sie begeben sich auf die Suche nach einem uralten Mann, den sie auch schließlich finden können. Er war dabei, als eine Maschine entwickelt wurde, die den Zeitstrom beeinflussen kann. Doch ein Eingriff in die Realität gestaltete sich aufgrund der Komplexität des sich dann ändernden geschichtlichen Ablaufs als schwierig bis unmöglich. Aufgrund eines Risses im temporären Gefüge konnten jedoch Aliens einer Parallelwelt eindringen. Mr. Brass, so der Name des Mannes, und sein Team konnten die Invasion abwehren, aber Brass beobachtete bis 1999 den Riss, um sich erneut gegen Invasoren stellen zu können.

Ellis gelingt es schnell das Team zu bilden und mit einem Auftrag zu versehen. Natürlich bleiben, wie es sich für eine Superhelden Serie mit Mystery Elementen gehört, viele Fragen offen. Um wen handelt es sich bei dem geheimnisvollen Geldgeber? Was ist der eigentliche Auftrag oder die Absicht von Planetary usw.?

Doch genau solche Fragen braucht man als Leser, um sich für solch eine Serie zu erwärmen, die mit Stilelementen von Akte X, Global Frequency und Superhelden Comics spielt, um etwas komplett Eigenes darzustellen.

Konzeptionell versteht Ellis seine Serie als „Singles“, die dann aber wiederum in einem größeren Gesamtzusammenhang stehen. Dies wird im Laufe der Serie immer deutlicher.

Für mich handelt es sich um einen „re-read“. Diese Serie ist einfach zu gut, um sie nur einmal gelesen zu haben. Mag sein, dass der eine oder andere bemerkt, dass ich Planetary schon mal an anderer Stelle rezensiert habe. Die nunmehr hier eingestellten Rezensionen sind überarbeitet und inhaltlich ergänzt.

Moon Knight # 1: Aus dem Reich der Toten

MARVEL MAX 59: MOON KNIGHT 1

Doug Moench und Don Perlin haben Moon Knight entwickelt und zu einer Figur gemacht, die mehr war als nur eine billige Batman Kopie. Eben diesen Moench Run habe ich mehr als nur gelesen. Die anschließenden Interpretationen von Charlie Houston und insbesondere Gregg Hurrwitz drifteten immer mehr ab, so dass Moon Knight schon fast eine Parodie seiner selbst wurde. Im Rahmen des Marvel NOW! Universums erhielten Warren Ellis und Declan Shalvey den Auftrag, Moon Knight einen Neuanstrich zu verpassen.

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isoundwords # 18: Die eine über Weihnachtsgeschenketipps zu Weihnachten 2014

Als ich diese Kolumne schreibe, hat Putin dreist vor laufender Kamera zugegeben, dass Russland die Krim annektiert hat. Leider scheint ihm niemand entscheidend, die Stirn bieten zu können und ich hoffe, dass seine angeblichen „Neu-Russland“ Phantasien nur Hirngespinste der Presse sind.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4 und schon steht die Panik vor der Tür angesichts der noch zu kaufenden Geschenke. Sollte jemand darüber nachdenken, einen Comic zu verschenken, versuche ich hier Tipps und Anregungen für den schmalen und fetten Geldbeutel zu geben. Voranschicken möchte ich, dass ich mich natürlich auf eine Auswahl beschränken muss, die ich mittels Brainstorming und ein wenig Recherche zusammengestellt habe. Sollte jemand einen Titel vermissen, ist er herzlich eingeladen, diese Kolumne zu kommentieren.

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