Venom: Space Knight # 1: Galaktische Symbiose

VENOM+-+SPACE+KNIGHT+1 VENOM+-+SPACE+KNIGHT+1+VARIANT Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Venom: Space Knight # 1-6.

Zuletzt ist das Marvel-Universum einigen gewaltigen Veränderungen unterworfen worden. Man denke nur an die Auflösung der F4, an die Umstrukturierungen der X-Men Teams oder an den Status Quo bei Spider-Man. Und nein, das sind natürlich noch nicht alle gravierenden Veränderungen, sondern nur eine willkürliche Auswahl.

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Spider-Man: Miles Morales # 1: Ein neues Leben

SPIDER-MAN%3A+MILES+MORALES+1 SPIDER-MAN%3A+MILES+MORALES+1+VARIANT Mit dem folgenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Spider-Man # 1-5.

Im Rahmen der Secret Wars wurde das ultimative Universum vernichtet. Miles Morales wurde vom Molecule Man jedoch in das brandneue Marvel Universum transferiert. So konnten er und sein Umfeld überleben. Mit dem Einverständnis von Peter Parker, dem Original Spider-Man, darf Miles Morales auch weiterhin als „Spider-Man“ für Recht und Ordnung sorgen. Dies ist auch schon das komplette Vorwissen, das man als Leser dieses Bandes haben muss, um inhaltlich klarzukommen.

Was sofort und schon nach wenigen Seiten auffällt, ist, dass dieser Band mit seinem Gesamteindruck um ein Vielfaches besser ist als der aktuelle Spider-Man Run in den Heftchen.

Bendis tut das, was er so gut kann wie kaum ein anderer Autor. Er versetzt sich in seine Figuren und schreibt gnadenlos gute Dialoge. Hierzu zählt Spider-Man bzw. Miles, der an 2 Fronten zu kämpfen hat. Dies betrifft natürlich sein Wirken als Superheld sowie auch ihn als Miles. Seine Noten schwanken und sowohl seine Mutter, als auch seine Großmutter stellen ihn zur Rede. Dabei können wir uns herrlich über die völlig überzeichnete Großmutter amüsieren, die viel mehr Peitsche als Zuckerbrot gibt. Mir gefällt auch die Passage, in denen Spider-Man von seinen privaten Problemen so abgelenkt ist, dass er angreifbar wird.

Dies wird noch dadurch ergänzt, dass Ganke Miles‘ Vertrauen missbraucht. In diesem Zusammenhang bin ich mal gespannt, wie Bendis Goldballs noch in den Plot einbauen wird. Auch der Subplot um die Youtuberin, die sich mehr und mehr als Spider-Man Stalker herausstellt, verspricht noch so einiges. Dabei gefällt mir einmal mehr der Ansatz, dass Bendis auf ein soziales Netzwerk zurückgreift. Solche „Kleinigkeiten“ zeigen, dass Marvel in der Gegenwart angekommen ist.

So ganz allmählich finde ich Gefallen an Black Cat als neue Königin des Verbrechens. Das mag in dieser Story auch der Verdienst von Sara Pichelli sein. Ihr Artwork und insbesondere Mimik wie Körpersprache der Charaktere sind gnadenlos gut dargestellt. Doch bei der Black Cat setzt sie noch einen drauf. Ihr eiskalter Blick sowie ihre restliche Körpersprache lässt uns das Blut in den Adern gefrieren, so dass es schon fast schwerfällt, sich an die Zeiten zu erinnern, in denen sie zu den Guten gehörte.

Bendis versteht es also einmal mehr, eine griffige und spannende Story vorzulegen, was auch daran liegt, dass er auf mehrere Erzählebenen zurückgreift. Eigentlich möchte man auch aufgrund des Cliffhangers gleich weiterlesen.

Panini hat neben der regulären Ausgabe ein auf 222 Exemplare limitiertes Variant (rechte Abbildung) veröffentlicht.

 

isoundwords # 38: Die Eine über Geschenketipps zu Weihnachten 2016

Als ich diese Kolumne schreibe, wurde Uli Hoeneß erneut zum Präsidenten des FC Bayern München wiedergewählt. Dies mag hier und da umstritten sein, aber meiner Meinung nach hat er finanziell wie ideell seine Schuld an der Gesellschaft bezahlt und hat damit seine zweite Chance verdient.

Gleichzeitig muss ich mich entschuldigen, dass diese Kolumne verspätet an den Start geht. Leider war es mir aus privaten wie beruflichen Gründen nicht möglich, pünktlich zu sein.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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Tomboy

Tomboy  Unter Tomboy versteht man gemeinhin eine Frau, die sich gegensätzlich zur üblichen bzw. traditionellen Verhaltensmuster der Geschlechter verhält. Passender könnte wohl der Titel dieses spannenden Comics aus dem Hause Splitter kaum sein.  Der Plot stammt aus der Feder keines Geringeren als Walter Hill, der uns vor allem durch den Eddie Murphie / Nick Nolte Filmklassiker Nur 48 Stunden bekannt ist. Den Feinschliff für die Neunte Kunst wurde von Matz verliehen, den wir wiederum von Serien wie Querschläger  (auch mit Walter Hill) und vor allem Der Killer kennen.

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Freddy & Me

Halt! Stopp! Heute ist der 25. Todestag von Freddie Mercury. Dies ist Anlass genug, erneut eine Rezension über einen autobiografischen Comic von Mike Dawson mit dem Titel „Freddie & Me“ zu veröffentlichen.

Da ich selbst seit fast 40 Jahren Queen Fan bin, wird dies keine Rezension im herkömmlichen Sinne sein können, da es mir an der hierfür notwendigen Objektivität fehlt. Wer sich daran stört, sei freundlich auf meine bisherigen oder auf die kommenden Comic Rezensionen verwiesen.

Wer nun neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen, weiterzulesen.

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