Superman: American Alien

SUPERMAN%3A+AMERICAN+ALIEN Mit diesem Band veröffentlicht Panini die komplette Miniserie Superman: An American Alien # 1-7.

Natürlich kennen wir Superman als Übermenschen, der allen Gefahren trotzt und dank seiner abnormen Kräfte alle Gegner über kurz oder lang besiegt. Ist er uns Menschen mal überdrüssig, zieht er sich in seine Festung der Einsamkeit zurück und erholt sich dort von uns.

Doch wie kam es dazu? Wie wurde aus Clark Kent aus Smallville / Kansas, der Superman, den wir heute kennen? was prägte ihn? Was motivierte ihn?

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X-Men # 2: Die Apocalypse Kriege

X-MEN+2

Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Extraordinary X-Men # 6-12.

Mit den Apocalypse Kriegen greift der Erfolgsautor Jeff Lemire eine der erfolgreichsten und spannendsten X-Men Stories auf, nämlich die Zeit der Apocalypse. Dies ist natürlich Ansporn und Verpflichtung zugleich, denn die Fans würden es wohl nie und nimmer akzeptieren, wenn es sich um einen simplen zweiten Aufguss handeln würde oder Lemire die Story schlichtweg in den Sand setzt.

Lemire geht seine Story ähnlich an, wie das im Original geschehen ist. Er erzählt drei parallel verlaufende Handlungsstränge, von denen er zumindest 2 nach und nach zusammenführt. Dabei geraten die jungen Mutanten in einen Strudel der Zeit und finden immer neue Welten vor, von denen eine trostloser und hoffnungsloser als die andere zu sein scheint. Dennoch finden sie ihren Weg.

Alle Handlungsstränge sind zunächst einmal von den Charakteren bestimmt und dialoggetrieben. Erst gegen Ende des Bandes findet reichlich Action Einzug.

Düster sind die Zeiten um die X-Men, vielleicht sogar düsterer als je zuvor. Old Man Logan gibt den Wolverine so gut, wie er noch kann. Storm menschelt mehr als je zuvor und scheint an ihrer Führungsrolle zu zerbrechen. Colossus sucht eine neue Aufgabe und findet sie, während Nightcrawler nahezu apathisch und traumatisiert reagiert.

Die Story hat ihren Reiz  darin, dass die X-Men einmal mehr keinen Ausweg zu finden scheinen und dennoch nicht aufgeben. Dies ist dann wohl auch die Botschaft dieser Story, nämlich weiterzumachen, auch wenn es aussichtslos erscheint.

Viel Spannung verheißt auch die Story um die geheimnisumwitterte Sapna, die uns wohl vorrangig im nächsten Band beschäftigen wird.

Freunde der Mutanten können sich also beruhigen. Mit den Apocalypse Kriegen wird die Zeit der Apocalypse nicht beschädigt und lediglich mit einem bekannten Ansatz weiterentwickelt.

 

Über # 2: Das letzte Aufgebot

%C3%9CBER+-+DAS+LETZTE+AUFGEBOT+2+SOFTCOVER %C3%9CBER+-+DAS+LETZTE+AUFGEBOT+2+LIM.+HARDCOVER

Mit dem vorliegenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben # 6-11 der gleichbetitelten Original Serie.

Die sog. Wunderwaffe, die die Wende im 2. Weltkrieg bringen sollte, wurde von Hitler immer wieder angekündigt. Diese Wunderwaffe hat es nie gegeben. Kieron Gillen geht in seiner Serie davon aus, dass diese Wunderwaffe eben doch entwickelt wurde. Dabei handelt es sich nicht um die V-Waffen aus der Peenemünder Raketenschmiede eines Wernher von Braun, sondern um Übermenschen, die mit Superkräften den alliierten herbe Verluste beibringen.

Doch die Alliierten schlafen nicht und entwickeln ihrerseits Übermenschen, auch wenn Deutschland auf diesem Gebiet des Wettrüstens einen unübersehbaren Vorsprung hat.

Gillen hat mit dem ersten Band seine Erzählstrukturen an- und so die Grundlage für diesen Band gelegt, der die Story geschickt weiterspinnt.

Zunächst besteht der Band aus einem Zweiteiler, der den Marine Krieg in der Pazifik zwischen den USA und Japan thematisiert. Ähnlich, wie Gillen dies in seinem Nachwort anspricht, muss ich einräumen, dass mir als Europäer dieser Teil des Kriegsverlaufs eher unbekannt ist und sich mehr oder weniger auf den Angriff auf Pearl Harbor, der den Kriegseintritt der USA zur Folge hatte, beschränkt.

Was mich an Über reizt, ist die Tatsache, wie Gillen Historisches mit Fiktivem vermischt und dabei ein überragendes Timing für die Einmischung seiner Story aufweist.

Natürlich darf und muss man sich sogar Gedanken darüber machen, ob es sich um Trash handelt. Ohne Frage segelt Gillen hier hart am Wind und wenn der eine oder andere Leser Über als Trash kategorisiert, ist dies nicht zwangsläufig falsch. jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass Gillen für seine Story unglaublich aufwändig recherchiert hat und es sich nicht wirklich leicht macht, seine Fiktion einzubinden. Das Resultat hiervon habe ich bereits thematisiert.

Das Herzstück des vorliegenden Bandes ist und bleibt für mich die Schlussausgabe mit 2 überraschenden Wendungen, die nicht nur Appetit auf Band # 3 machen, weil sich Gillen hier vom historischen Kriegsverlauf erstmals deutlich abhebt, sondern die so unvermittelt eingebaut sind, dass sie dem Leser den Atem rauben.

Mit Caanan White hat Gillen einen Zeichner gefunden, der mit seinem sauberen Strich und seiner Bildgewalt vorbestimmt ist, Übermenschen zu zeichnen. da sitzt einfach jeder Strich und passt perfekt zur Story.

Neben der regulären Ausgabe hat Panini auch ein auf 222 Exemplare limitiertes Hardcover veröffentlicht.

 

Venom: Space Knight # 1: Galaktische Symbiose

VENOM+-+SPACE+KNIGHT+1 VENOM+-+SPACE+KNIGHT+1+VARIANT Mit diesem Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Venom: Space Knight # 1-6.

Zuletzt ist das Marvel-Universum einigen gewaltigen Veränderungen unterworfen worden. Man denke nur an die Auflösung der F4, an die Umstrukturierungen der X-Men Teams oder an den Status Quo bei Spider-Man. Und nein, das sind natürlich noch nicht alle gravierenden Veränderungen, sondern nur eine willkürliche Auswahl.

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Spider-Man: Miles Morales # 1: Ein neues Leben

SPIDER-MAN%3A+MILES+MORALES+1 SPIDER-MAN%3A+MILES+MORALES+1+VARIANT Mit dem folgenden Band veröffentlicht Panini die US-Ausgaben Spider-Man # 1-5.

Im Rahmen der Secret Wars wurde das ultimative Universum vernichtet. Miles Morales wurde vom Molecule Man jedoch in das brandneue Marvel Universum transferiert. So konnten er und sein Umfeld überleben. Mit dem Einverständnis von Peter Parker, dem Original Spider-Man, darf Miles Morales auch weiterhin als „Spider-Man“ für Recht und Ordnung sorgen. Dies ist auch schon das komplette Vorwissen, das man als Leser dieses Bandes haben muss, um inhaltlich klarzukommen.

Was sofort und schon nach wenigen Seiten auffällt, ist, dass dieser Band mit seinem Gesamteindruck um ein Vielfaches besser ist als der aktuelle Spider-Man Run in den Heftchen.

Bendis tut das, was er so gut kann wie kaum ein anderer Autor. Er versetzt sich in seine Figuren und schreibt gnadenlos gute Dialoge. Hierzu zählt Spider-Man bzw. Miles, der an 2 Fronten zu kämpfen hat. Dies betrifft natürlich sein Wirken als Superheld sowie auch ihn als Miles. Seine Noten schwanken und sowohl seine Mutter, als auch seine Großmutter stellen ihn zur Rede. Dabei können wir uns herrlich über die völlig überzeichnete Großmutter amüsieren, die viel mehr Peitsche als Zuckerbrot gibt. Mir gefällt auch die Passage, in denen Spider-Man von seinen privaten Problemen so abgelenkt ist, dass er angreifbar wird.

Dies wird noch dadurch ergänzt, dass Ganke Miles‘ Vertrauen missbraucht. In diesem Zusammenhang bin ich mal gespannt, wie Bendis Goldballs noch in den Plot einbauen wird. Auch der Subplot um die Youtuberin, die sich mehr und mehr als Spider-Man Stalker herausstellt, verspricht noch so einiges. Dabei gefällt mir einmal mehr der Ansatz, dass Bendis auf ein soziales Netzwerk zurückgreift. Solche „Kleinigkeiten“ zeigen, dass Marvel in der Gegenwart angekommen ist.

So ganz allmählich finde ich Gefallen an Black Cat als neue Königin des Verbrechens. Das mag in dieser Story auch der Verdienst von Sara Pichelli sein. Ihr Artwork und insbesondere Mimik wie Körpersprache der Charaktere sind gnadenlos gut dargestellt. Doch bei der Black Cat setzt sie noch einen drauf. Ihr eiskalter Blick sowie ihre restliche Körpersprache lässt uns das Blut in den Adern gefrieren, so dass es schon fast schwerfällt, sich an die Zeiten zu erinnern, in denen sie zu den Guten gehörte.

Bendis versteht es also einmal mehr, eine griffige und spannende Story vorzulegen, was auch daran liegt, dass er auf mehrere Erzählebenen zurückgreift. Eigentlich möchte man auch aufgrund des Cliffhangers gleich weiterlesen.

Panini hat neben der regulären Ausgabe ein auf 222 Exemplare limitiertes Variant (rechte Abbildung) veröffentlicht.

 

isoundwords # 38: Die Eine über Geschenketipps zu Weihnachten 2016

Als ich diese Kolumne schreibe, wurde Uli Hoeneß erneut zum Präsidenten des FC Bayern München wiedergewählt. Dies mag hier und da umstritten sein, aber meiner Meinung nach hat er finanziell wie ideell seine Schuld an der Gesellschaft bezahlt und hat damit seine zweite Chance verdient.

Gleichzeitig muss ich mich entschuldigen, dass diese Kolumne verspätet an den Start geht. Leider war es mir aus privaten wie beruflichen Gründen nicht möglich, pünktlich zu sein.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

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Tomboy

Tomboy  Unter Tomboy versteht man gemeinhin eine Frau, die sich gegensätzlich zur üblichen bzw. traditionellen Verhaltensmuster der Geschlechter verhält. Passender könnte wohl der Titel dieses spannenden Comics aus dem Hause Splitter kaum sein.  Der Plot stammt aus der Feder keines Geringeren als Walter Hill, der uns vor allem durch den Eddie Murphie / Nick Nolte Filmklassiker Nur 48 Stunden bekannt ist. Den Feinschliff für die Neunte Kunst wurde von Matz verliehen, den wir wiederum von Serien wie Querschläger  (auch mit Walter Hill) und vor allem Der Killer kennen.

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Freddy & Me

Halt! Stopp! Heute ist der 25. Todestag von Freddie Mercury. Dies ist Anlass genug, erneut eine Rezension über einen autobiografischen Comic von Mike Dawson mit dem Titel „Freddie & Me“ zu veröffentlichen.

Da ich selbst seit fast 40 Jahren Queen Fan bin, wird dies keine Rezension im herkömmlichen Sinne sein können, da es mir an der hierfür notwendigen Objektivität fehlt. Wer sich daran stört, sei freundlich auf meine bisherigen oder auf die kommenden Comic Rezensionen verwiesen.

Wer nun neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen, weiterzulesen.

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